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Aus die Maus – update

Hatte ich ab und an noch Zweifel, daß ich Twitter Unrecht tue und die zwingende Nutzungsbedingung der Erfassung der Telefonnummer nur irgendein Verifizierungsquatsch ist, habe ich jetzt die Bestätigung, daß die Kahane-Maas-Stasi ganze Arbeit leistet:

fullsizerender

Immerhin waren meine Tweets so anstößig, rassistisch und hassend, daß ich mehrmals von anderen Medien zitiert wurde .

Wohlbemerkt: einigen Promi-Accounts habe ich die Meinung gesagt – positiv wie negativ; war aber nie beleidigend. Jene, denen es nicht gepaßt hat, haben mich geblockt.

Lediglich diese albernen Sonnenanbeter, die unablässig fordern, aber nichts einzubringen haben, bin ich angegangen. Deutlich.

So, wie ein fauler, unpünktlicher, unzuverlässiger Kollege bei Kritik die Mobbing-Karte zieht, nehmen sich die Eliten heraus, Dir zu sagen, was Du zu sagen und zu denken hast.

Das hatten wir alles schon ‚mal. Nein. Zweimal.

Dafür einen großen Dank an WordPress, die sich von der deutschen Zensur bisher nicht beeindrucken ließen.

(pic: Screenshot Twitter, mein Dank an Maxx)

Aus die Maus

Tja. Twitter hat mich rausgeschmissen. Nach vier Jahren und fast zwei Monaten.

Theoretisch bietet man mir eine Deluxe-Mitgliedschaft an. Die wollen meine Telefonnummer. Vermutlich, um mich mal auf’n Kaffee einzuladen.

Natürlich nicht. Die wollen nur mein Bestes. Meine halbwegs existierende Anonymität im Netz. Und deswegen können die mich mal.

Wie ich zu der Ehre komme? Weil irgendwem meine Tweets nicht gefallen haben. Da rennt man natürlich sofort schnippsend zum Lehrer und geifert: „Ich weiß was, ich weiß was!“

Keine Ahnung, ob meine Tweets den Tatbestand der Beleidigung erfüllen. Oder anderen Kram. Seit das Kahane-Maas-Gespenst umgeht, scheint irgendwie alles strafbewehrt (erinnert mich an irgend’was …).

Ja, meine Tweets sind wütender geworden. Weil der Zeitgeist mich nicht mehr abholt, wie es im Casting-Neu-Deutsch heißt.

Sie wollen wissen, wo Sie hier gelandet sind? Auf einem Blog, dessen Autor sich nach der ruhigen, unschuldigen Welt vor political correctness und vor 9/11 sehnt, als Moslems noch lustige Pluderhosen-Träger waren und Frauen sexy sein durften, ohne eine strunzhäßliche, grüne Feministin an den Hacken zu haben.

Wenn es Ihnen genauso geht: bleiben Sie, seien Sie willkommen. Wenn nicht: bleiben Sie, seien Sie willkommen.

(pic/ Header: Screenshot Hart aber fair (ARD) vom 12.09.2016, zeigt Dirk Schümer; pic/ Beitrag: Screenshot Twitter-Account @bloxxter)