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Die „Schleier-Frau“ – 2nd update

Das, was Nora Illi (Briefkasten-Niqab-Trägerin und Besitzstückverwalterin irgendeiner Islam-Bude) da bei Anne Will absonderte, war Werbung für den ISIS – wusch sich die Medienwelt tief ins Hirn ihrer Konsumenten.

Wahrnehmend, daß man immerhin Worte der Kritik für diese rückständige Schweizerin fand, fand auch ich mich in einem Strom wieder, dem diese Zirkusvorstellung zwar abartig anmutete, der sich aber doch über beispielsweise einen zielstrebigen Wolfgang Bosbach (CDU) freute, der in diplomatischer Strenge dem Sitzsack den Mittelfinger zeigte.

Und fast wäre es mir entgangen. Wäre sie still geblieben.

Blieb’se aber nicht.

Im Focus-Online-Artikel vom 15.11.2016 stellt sie klar, daß ihre Aussagen nichts mit der Sympathie für den ISIS zu tun haben. Vielmehr würde man einfach jeden Moslem als „radikal und fundamentalistisch“ darstellen. Das müsse aufhören.

Genau. Vertritt einer mal das, was der Koran und die später hinzugefügten Hadithen vorschreiben, ist der gleich voll böse.

Wer es immer noch nicht kapiert hat: die „Schleier-Frau“ vertritt den Islam. Die rauchenden und saufenden gegelten Plastik-Leder-Jacken-Träger oder Barbie-Mosleminnen weniger. Die sind nur das, was in den 70igern die Mods und Punks waren: sie wollen irgendwo dazugehören.

Lass dem Kind doch die Bouletten

Kleines Gedankenspiel: Ihrem Nachbarn platzt ein Wasserrohr. Die Wohnung steht unter Wasser. Großherzig bieten Sie der dreiköpfigen Familie an, bei Ihnen zu wohnen, bis das Schlimmste vorbei ist. So in ein paar Monaten.

Sie kommen irgendwann von der Arbeit und stellen fest, dass nicht nur das Familiensilber fehlt, Ihre Tochter zwangsbesext wird, das Inventar auseinander genommen wurde, sondern Ihre neuen Gäste Ihnen freundlich ins Gesicht grinsen und Sie auffordern, sich nicht so zu haben.

Was machen Sie?

Ahhh … „Rausschmeißen!“ … gaaanz dünnes Eis.

Diese Reaktion ist nämlich ganz doll populistisch, rechts und sowieso böse.

In meinem ersten Beitrag habe ich geschrieben, dass ich mit dem Zeitgeist nicht mehr klarkomme. Den verbreitet heute – vermutlich unter anderem – der Focus und stellt einen Artikel ins Netz, der im Tenor eine vermeintliche, unverhältnismäßige Härte der Schweiz, insbesondere der konservativen SVP, attestiert, kriminelle Ausländer dem Land zu verweisen, sprich: abzuschieben.

Kommen wir noch mal auf Ihre Nachbarn zu sprechen. Die dürften sich zwar wie Sau benehmen, aber so richtig rausschmeißen wäre schon ein bisschen nazi.

Bin ich da jetzt zu spießig? Zu konservativ? Ja, sagen Sie’s ruhig: zu rechts?

Kleiner Tipp übrigens: bei 95% der Taten gibt es ein „davor“. Die Tatsache, wegen Straffälligkeit abgeschoben zu werden, kann man beeinflussen.