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„Entsetzt“ geht immer

ZIEGE MIT HAMMER MALTRÄTIERT

Tierquälerei im Schrebergarten

14.11.2016 – 23:30 Uhr

Stuttgart – Grausame Tierquälerei in S-Zuffenhausen. Zwei Gartenbesitzer (37, 41) droschen mit einem Hammer auf eine Ziege ein, schlitzten ihr bei lebendigem Leib die Kehle auf. Das Veterinäramt ist entsetzt.

Eine Spaziergängerin hörte am Nachmittag die Schmerzensschreie des Tiers, alarmierte die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, lag die Ziege tot im Gras. Polizeisprecher Stephan Widmann (48): „Der Besitzer wollte das Tier für ein Familienfest schächten.“

In Deutschland streng verboten! Thomas Stegmanns (56), Chef des Stuttgarter Veterinäramts: „Fürs Schächten braucht man eine Ausnahme-Genehmigung, die wir in Stuttgart noch nie erteilt haben.“

Generell sei das sogenannte Schwarzschlachten ein äußerst seltenes Delikt. Stegmanns: „Der letzte Fall liegt rund vier Jahre zurück.“

Die tote Ziege wird jetzt untersucht. Je nach Schwere der Misshandlung erwartet die beiden türkischstämmigen Männer ein Bußgeld oder eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.

Ihnen drohen Geld- oder Haftstrafen bis zu drei Jahren.

Aha. „Schwarzschlachten ist ein äußerst seltenes Delikt.“ Soso.

„Schwarzschlachten“ ist also Stein des Anstoßes. Oder wie?

So richtig kann sich Hagen Stegmüller von der Bild nicht entscheiden, in welche Richtung sein Artikel gehen soll. Dämliche Religionsriten klammert er schon mal aus.

Klingt ja auch doof, wenn er darauf hinweist, daß Moslems es ganz delikat finden, wenn man Tiere bei lebendigen Leibe ausbluten läßt. Nennen die dann „helal“. Weil der irre Zausel Mohamed darin irgend’was Reines sah. *

Also pflegt er dezent ein, daß es sich um „türkischstämmige Männer“ handelt. Immerhin. „Schrebergarten“ läßt ja zunächst auf Heinz und Horst schließen. Also in meiner Welt.

Na. Jedenfalls zeigen sich alle schockiert und entsetzt und verlinken im Hirn des Lesers einwandfrei, daß hier die Tierquälerei durch „Schwarzschlachten“ entsteht, nicht etwa durch die steigende Affinität, seinen Fraß helal zu konsumieren.

Gibt es vom Juden übrigens auch. „Koscher“ nennen die diese Abartigkeit.

Anstatt das Tierschutzgesetz flächendeckend anzuwenden, bekommen ein paar Abergläubige die Erlaubnis, Tiere zu quälen. Willkommen in Deutschland.

Anstatt mal darauf hinzuweisen, daß mittlerweile jeder Discounter oder Supermarkt Helal-Ware im Kühlsortiment führt, fokussiert man sich auf einen Fall, den man schildert als wären Kannibalen unterwegs.

Nein. Das ist gängige Praxis. Das ist ein Industriezweig.

(Quelle: Bild, Text von Hagen Stegmüller, 14.11.2016)

 

*  Als Niete in Bio und Chemie frage ich mich, welche Auswirkungen es wohl hat, wenn das Tier in seinen letzten Minuten Streßhormone produziert und der Konsument das später ißt.

Stan Laurel und die 11

Jaja. Möge man es mir verzeihen, aber seit ich den aktuellen Papst das erste Mal sah, warte ich darauf, daß er sich mit aufgesetzter Hand im Haupthaar kratzt wie einst Stan Laurel. Das sind doch bei der Geburt getrennte Zwillinge.

Wie auch immer.

Beim Papst waren heute jedenfalls Jogi Löw mit seinen Jungs. Schreibt die Bild. 

Ehrlich? War die ganze Nationalmannschaft da? So wie es propagiert wird?

Immerhin sind beispielsweise Mesut Özil oder Sami Khedira Moslems. Und es gibt ja noch mehr. Gehen die echt zum ober-ungläubigen Schweinefleischfresser? Zumindest auf den von Bild verwendeten Twitter-Fotos kann ich die nicht entdecken.

Mal gucken, ob man sie in bewegten Bildern der üblichen Magazine am Nachmittag im TV sieht.

Sachdienliche Hinweise bitte in den Kommentarbereich.

(Als fußballerische Null verzeihe man mir, wenn einer der beiden genannten Namen nicht mehr im Kader der Nationalmannschaft spielt.)

Die „Schleier-Frau“ – update

Schrieb ich am 07.11.2016 noch

„Bei so viel Medienecho gibt es dann morgen den nächsten mediengeilen Sonnenanbeter, der das dann alles relativiert, aufweicht und verwässert. Und das dumme Volk beruhigt.“

war es doch ausgerechnet mein Lieblings-Moslem-Moppel Aiman Mazyek, der sich in meinem Sinne äußerte.

„Äußerte“. Natürlich nicht. Die weinerliche Memme verband das Medien-Ereignis natürlich unverzüglich mit einer indirekten Forderung. Diejenigen, die Aberglauben zelebrieren wie kein anderer, sollen doch beim Fernsehen mehr Mitspracherecht bekommen. Pluderhosen und Kopfwindeln in die Medienräte. Okay, er formulierte es etwas anders.

Denn auch der Tatort vor Anne Will „war voller Klischees über den Islam„.

Das ist an sich schon lustig. Aber der Dicke meint das ernst.

Das ist so als ob ich mich aufregen würde, daß die deutsche Wehrmacht in Der Soldat James Ryan so klischeehaft dargestellt wurde. Naja, war halt so. Warum soll man das nicht zeigen?

Und so muß auch der adipöse Bartträger damit leben, daß das, was in seinem Esoterik-Club geschieht, wahrgenommen und reflektiert wird, auch wenn er weiter mit den Händen wedelt und einen Islam in seiner Phantasie hat, den es so nicht gibt.

Und so fordern sie alle: Buddhisten, Vodoo-Priester und Scientology-Führer, alle wollen in den Medienrat. Wie? Tun die doch gar nicht?

Da fehlt es Ihnen wohl an der notwendigen Sensibilität. Witzig, daß Benjamin Blümchen ausgerechnet für jene Krawallmacher Rechte einfordert, die uns seit mehr als zwei Jahrzehnten das Leben schwer machen, oder?

Die „Schleier-Frau“

*Kicher*

Jede noch so kleine Schülerzeitung aus Klein-Deppendorf regt sich heute über Nora Illi (32) auf. Eventuell. Denn ob es tatsächlich jene Ex-Punkerin war, weiß man ja nicht so genau, erschien sie doch gänzlich maskiert zur öffentlich-rechtlichen ARD-Show Anne Will.

Politisch korrekt wie die VIP-Betreuer der Fernsehanstalt sind, haben sie den Gast sicherlich nicht aufgefordert, den Ganzkörpersack mal zu lüften, um die Identität wenigstens ansatzweise zu prüfen.

Gehen wir also mal davon aus, daß sie es war.

Im Disco-Glitzer-Niqab darf sie ihre geistige Gülle via GEZ-Pay-TV verbreiten. Im Publikum drei Moslem-Barbies mit freien, geschminkten Visagen, die es nur bis zum Hidschab geschafft haben, aber als fleißiges Klatschvolk anwesend sind und bei Widerworten anderer Talkshow-Gäste schon mal das Stirnchen runzeln dürfen, weil jemand ihre „Religion“ mißdeutet.

Zugegeben, ich habe nur die ersten zwanzig Minuten dieser Zombie-Show verkraftet und sie dann abgeschaltet. Die wichtigsten Eckepunkte erfährt man heute sowieso aus der Empörpresse.

Ja, da weiß ich wenigstens, wo meine Kohle bleibt.

Denn Illi wird immer wieder mal in Talk-Shows bugsiert, damit sie das verbreiten kann, wofür der Islam steht und alle empören sich.

Viel lustiger war es doch 2013, als die lesbische Moderatorin das Briefkastendesign fragt, ob homosexueller Sex pervers sei. Lustiger war’s, aber irgendwie nicht medienwirksam. Oder 2012 bei Kollegin Maischberger.

Da wird die kleine Maus immer wieder eingeladen und erst 2016 stellt man fest, daß sie bzw. derlei Vertreter dieser „Religion“ einen an der Waffel haben?

Ich bitte Sie! Morgen behauptet noch jemand, im Namen des Islam werden Menschen enthauptet oder bei lebendigen Leibe verbrannt!

Der Focus widmet der Schweizer Verpackungskünstlerin heute (Stand: 15:06 Uhr) drei Schlagzeilen-Kästchen. Auch für die Bild, deren respektlose (hihi) Betitelung ich gleich mal geklaut habe, ist es die oberste Schlagzeile wert. Da stehen sonst nur Naturkatastrophen oder Anschläge von … ach, egal.

Bei so viel Medienecho gibt es dann morgen den nächsten mediengeilen Sonnenanbeter, der das dann alles relativiert, aufweicht und verwässert. Und das dumme Volk beruhigt.

Unterm Strich für mich der beste Beweis dafür, daß es keinen Gott gibt. Sonst hätte er mir diesen Scheiß erspart. Inklusive des scheiß Tatorts.

 

… mal von großen, mal von kleinen Dingen

Neben Halloween und anderen Putzigkeiten berichtet der Stern in seiner Rubrik Bilder des Tages  über die Unmenschlichkeiten des Islam, überläßt es aber dem Leser, dies als „großes oder kleines Ding“ einzuordnen, wie die Überschrift offen läßt.

unbenannt

Vielleicht ist es dem Stern zu viel, beispielsweise mit Aiman Mazyek eine kleine kommentierte Berichterstattung über die friedliche Religion und den von ihren Vereinsmitgliedern akzeptierten Auswüchse zu produzieren.

Okay. Wäre auch doof. Findet Mazyek die Scharia doch total knorke und sieht sie durchaus mit der Demokratie vereinbar. Mit seinen üblichen Nebelkerzen, daß wir zwar irgendwie alles negativ wahrnehmen, das aber alles so gar nicht ist.

(Quelle: Stern – Bilder des Tages, Pic by Chaideer Mahyuddin/ AFP, vom 31.10.2016)

Integrationskurse auch für Deutsche

Nee, kein Witz.

Soziologin Annette Treibel (59) fordert das.

Gut, hinter der vollmundigen Forderung steckt auch die Veröffentlichung eines dödeligen Theorien-Buches und der damit verbundenen PR. 19,90 Euronen wollen dem Kunden schon aus der Tasche gezogen werden. 2015 erschienen, kann man sich mit entsprechenden Kontakten schon mal wieder ins Rampenlicht rücken. Welt.de tut ihr diesen Gefallen.

Um ein Buch zu verkaufen, kann man ja die dollsten Thesen aufstellen. Auch, Deutschland sei ein Einwanderungsland.

Daß wir das im klassischsten Sinne irgendwann mal in den 60igern waren, als wir Arbeitskraft benötigten, interessiert niemanden, der mit diesem hippen Begriff hausieren geht.

Ich verstehe unter einem Einwanderungsland jenes Land, in dem ich leben möchte; mich einbringen möchte. Ich will ein Teil davon sein.

Die USA oder Kanada. Das sind klassische Einwanderungsländer. Wenn Ping und Pong aus Vietnam ihr Glück suchen und so dermaßen stolz über ihr Fortkommen sind, daß sie die amerikanische Staatsangehörigkeit beantragen und ihren Sprößling John nennen.

Und nicht jene Glücksritter, die seit etwa den 70igern, spätestens seit den 80igern nach Deutschland kommen, irritiert ihres Glückes direkt in die Sozialhilfe wandern, heimatliche Ghettos errichten, ihre Heimatsprache nicht pflegen, sondern installieren, Heimatnamen auch noch in der fünften Generation vergeben und irgendwie noch immer stolz auf „ihre Heimat“ sind, obwohl sie nie da waren.

Aber: ich will nicht unfair sein. Das betrifft fast ausschließlich jene Zugereisten, die moslemischen Glaubens sind. Ich kenne keine russische oder polnische Familie, die auf Deibel und Verderb mit der Namensgebung ihrer Kinder auf den Ursprung von Ur-Ur-Oma hinweisen müssen.

Gerade Türken haben eine gesteigerte Affinität dieser Logik. Gut, ihre hiesige Anwesenheit beweist zwar, daß ihr Land dermaßen ätzend ist, daß es sich dort zu leben nicht lohnt, aber wenn irgendein ein Bergbauer zu irgendeiner Demo aufruft, wird die rote Flagge entfaltet und in den Wind gestellt. Schizophren, aber doch bitte nicht zu hinterfragen.

Und dann kommt Annette und sagt, ich solle mich anpassen.

Super Brüller. Aber mal bei Thilo nachfragen, wie man Bestseller schreibt, Schwester.

 

Kopftücher und andere Kostüme

Wissen Sie, was Furry ist?

Da verkleiden sich Menschen zu plüschigen Tieren. In Ganzkörperkostümen.

Was bei den einen ein putzigen Hobby ist, artet bei anderen zu einem Fetisch aus.

Mein begrenzter Toleranz-Horizont würde einen Plüsch-Fuchs, der nur noch einen hochbekommt, wenn er an eine Plüsch-Giraffe andocken kann, in die „Krank“-Schublade packen. Ende.

Wenn diese Schublade nicht schon rappelvoll wäre.

Können Sie sich Menschen vorstellen, die ihren Broterwerb ihrem Kleidungsstil unterordnen? Da gab es doch in den 80igern diese schrägen Typen, die mit Irokesen-Friseur und biergetränktem Bundeswehranorak aus dem Staunen nicht rauskamen, weil der Bankdirektor im Bewerbungsgespräch doch eine andere Laufbahn empfahl.

Ach, waren das schöne Zeiten.

Wie komme ich jetzt vom Plüsch-Punk zum eigentlichen Thema?

Mit den vorstehenden Beispielen wollte ich aufzeigen, daß es eigentlich völlig normal ist, Menschen auszugrenzen, halten sie sich nicht an die Spielregeln.

Kann mir irgendwer erklären, was der Unterschied zwischen Plüsch-Punks und Kopftuchträgerinnen ist?

Gäbe es einen ähnlichen Aufschrei, wenn sich nicht eine Moslemin, sondern ein Plüsch-Bieber bei jenem Zahnarzt beworben hätte?

Woher nehmen sich diese Medien – denn nur die sind in der Lage, dieser absurden Geschichte diesen fassungslos-empörten Unterton beizumischen – die Freiheit heraus, einem Fankult, der – im positivsten Sinne – in abstruser Liebe in imaginäre Kräfte und Abglauben mündet, einen derartigen Raum einzuräumen und zwischen den Zeilen dieser Lappenträgerin recht zu geben, besser arbeitslos und Hartz-IV-Empfängerin zu sein als den Fetzen acht Stunden am Tag abzulegen?

Unter uns: mir ist übrigens ein doofer Plüsch-Hamster lieber als jene Kopfwindel pseudo-religiösen Grundes, die auch noch eine aggressive Botschaft transportiert. Sie wissen nicht welche? Fragen Sie den bärtigen, männlichen Moslem Ihres Vertrauens mal, warum er keine Kopfwindel trägt. Er wird es Ihnen sensibel erklären.

Die sind nicht alle so. Wir schon.

Den Zeitgeist schwermütig sich selbst anzulasten … darin sind wir Deutschen ja Weltklasse.

Einmal mehr findet sich heute ein Artikel in der B.Z., der uns mehr oder minder direkt den genetisch bedingten Rassismus attestiert.

Gab es doch gestern im selben Medium eine herzzerreißende Story über Flüchtlinge, die auch Berlin-Steglitz als Hochburg des Hasses entlarvte.

Nein, keine geköpfte Ehefrau, kein niedergestochener Jugendlicher, kein Schußwaffengebrauch, keine vaginal-betastete 13jährige – viel schlimmer, halten Sie sich fest, sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt: eine nebulöse, nicht näher bezeichnete Beleidigung, ein Anti-Moschee-Aufkleber, Müll im Briefkasten und der nachträglich aufgekrakelte Schriftzug „Kanakensau“ auf’m Briefkasten. Bämm.

Das beschäftigte mich schon. Warum der Staatsschutz dort nicht ermittelt – oder zumindest diese Kahane-Maas-Kombo.

Nicht nur mir bereitete dieser rechtsradikale Terror an dieser Refugees-Romanze eine schlaflose Nacht, auch Reinhard Mohr ist fassungslos. Leider nicht sprachlos, denn er will’s gleich global wissen und sieht Hemmschwellen sinken.

Natürlich nur bei – Zitat – Inländern. Und sitzt vermutlich wippend in der Ecke und fragt sich „Warum nur? Warum nur?“.

Also daran, daß man – übrigens auch im selben Medium – tagtäglich lustige Geschichte von Hinzugereisten liest – Dauerbrenner sind ja Kotti und Görli -, nee, also daran kann es nicht liegen. An der Frequenz dieser Nachrichten. An dem vermeintlichen Glück, das alles nur als Nachrichten und nicht als Geschädigter wahrnehmen zu müssen.

Es kann also nur daran liegen, daß der böse Deutsche – nee, diese hirnverschwurbelte Logik lesen Sie im letzten Absatz mal schön alleine.

Unterm Strich: nicht das fragwürdige Weltbild eingereister Rückständiger ist zu hinterfragen, sondern der hiesige Dummbatz, der einfach nicht gefragt werden braucht, wie seine Welt aussehen soll, muß mal wieder sein Verhalten ändern.

Das hat natürlich nichts mit Vorurteilen zu tun. „Die“ sind nicht alle so. Wir schon.

 

(überarbeitet, 28.10.2016)

 

 

Diebesgut: Mentalität der Landnahme

Vor einigen Monden sendete mir ein guter Freund einen Link, dessen Zielinhalt ich heute schon gelesen habe (Sie sehen nicht, wie ich mit den Augen rolle).

Ich finde den Grundtenor des Textes derart treffend, dass ich ihn einfach mal klaue und hierher kopiere, ohne ihn mit meinen Umschreibungen zu verwässern:

„In Dresden ist am noch recht hellichten Spätnachmittag eine 63-Jährige Frau von drei – angeblich – syrischen Jugendlichen angegriffen worden. Die Dame lief gegen 18.30 Uhr in Begleitung ihres Lebensgefährten über den Wiener Platz. Einer der Jugendlichen stellte ihr ein Bein. Die 63-Jährige stürzte und verletzte sich am Knie. Danach bewarfen die Jugendlichen sie mit einem Feuerwerkskörper. Das Alter der Lauser: 13, 13, 14. Die 63-Jährige musste ärztlich behandelt werden.

Der Fall verhallte, wie jeder Einzelfall, in den lokalen Medien. Malen wir uns jetzt nicht aus, was passiert wäre, wenn Dresdner Herkunftsnazis eine 63jährige syrische Schutzsuchende umgeworfen und gedemütigt hätten. Uns soll auch nicht die Frage interessieren, wie in einer doch angeblich vollrohr rechten Stadt, wo Ausländer Angst haben, abends auf die Straße zu gehen, dergleichen passieren kann, einer Stadt, in der überdies, wie wir ständig lesen, quasi null Migranten leben. Verschwenden wir auch nicht unsere Zeit, indem wir über die Befindität der Frau nachsinnen, die in Zukunft nicht mehr ganz so unbeschwert durch ihre Stadt laufen wird (könnte sie in Aleppo schließlich auch nicht). Lenken wir unser Interesse vielmehr auf die Mentalität dieser Racker. Sie kommen – angeblich – aus einem Bürgerkriegsland, sind – angeblich – vor Gewalt und Terror geflohen, sind – angeblich – traumatisiert und schutzbedürftig und wurden in einem fremden Land durchaus gastlich aufgenommen. Nicht nur ihre Dankbarkeit für Gratis-Kost und Gratis-Logis scheint sich, anders als Deutschland selbst, in Grenzen zu halten, auch ihr Respekt vor diesem Land und seinen Bewohnern ist offenkundig wenig ausgeprägt. Warum? Was für eine Mentalität verbirgt sich dahinter?

Ich unterstelle, es handelt sich um die Mentalität der Landnahme. Sie ist in deutschen Städten überall mit Händen zu fassen. Ihre Bilder und Symbole sind vielgestaltig: das raumgreifende, aggressive öffentliche Auftreten junger muslimischer Männer, die regelmäßigen Gewalttaten gegen sichtlich Einheimische, die sich am nächsten Morgen meistens nur in den Polizeiberichten finden, die noch regelmäßigere sexuelle Belästigung von westlich gekleideten Frauen, die dröhnende orientalische Musik aus offenen Autofenstern, Rockerkriege und Massenschlägereien zwischen Großfamilien, zu denen schon mal ganze Polizeihundertschaften ausrücken (das schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland im Gegensatz zu Pegida aber nicht), nächtliche Autorennfahrten testosteronbefeuerter Neumitbürger durch leider nicht völlig leere Innenstädte mit zuweilen (deutschen) Toten, immer mehr Schulen mit hohem Migrantenanteil bzw. muslimischer Mehrheit und das gezielte Mobbing deutscher bzw. europäischer Schüler dort, per Händi organisierte Spontanzusammenrottungen spontan empörter Araber gegen diensttuende Polizisten, das immer häufigere Auftauchen von Kopftuch, Kaftan und Schleier im Straßenbild, der straßenzugsweise Häuserkauf durch beispielsweise türkische Investoren, die gezielt an türkische Mieter vermieten, am Ende orientalisierte Stadtviertel, Segregation, Auszug der letzten Einheimischen, Parallelgesellschaft. Und wehe, wenn den Kartoffeln und Schweinefleischfressern die Mittel für die Alimente ausgehen!

Es ist dieses Klima, im dem drei – angeblich – syrische Frühteenager in einer immer noch recht deutschen Stadt in aller dreisten Unschuld eine pensionsnahe eingeborene Unreine umschubsen, und zwar weil sie es können. Natürlich auch, weil sie zur Fremdenfeindlichkeit erzogen worden sind, aber vor allem eben, weil sie begriffen haben, dass diese Gesellschaft sturmreif ist, dass sie ihnen keine Regeln diktiert, weil sie zu schwach ist, dass die Menschen sich nicht wehren, weil sie entweder alt oder enteiert und sowieso immer in der Unterzahl sind, weil sie sich untereinander nicht solidarisieren, sondern die meisten lieber betreten die Blicke senken und schnell weitergehen, wenn irgendwo Gewalt ausbricht. Diese Schlingel haben gelernt, dass die Polizei ihnen nichts tut und dass es nichts gibt, was sie einschüchtern könnte. Sie haben kapiert, dass es in Deutschland keine Clans, keine Großfamilien, keine Männer, keine Brüder, keine Enkel gibt, sondern nur beliebig angreifbare Einzelne, und ganz besonders dürfte es diese Schlawiner kitzeln (sofern sie dergleichen überhaupt mitbekommen), dass in den Medien dieses Landes ständig behauptet wird, von deutschen Dunkelmännern ginge eine große Gefahr aus: für Europa für Flüchtlinge, für die Demokratie, für Frauen, für Muslime. Diese Rabauken haben begriffen, dass Deutschland schwach und ehrlos ist, denn in einem Land, wo Menschen mit Ehre im Leib leben, laufen sie zusammen und schlagen dir die Fresse ein, wenn du in aller Öffentlichkeit eine alte Frau angreifst. Hier aber, im drohenden Vierten Reich, kriegst du einen Kaugummi, einen Sozialhelfer und eine Aufenthaltsgenehmigung. “

(Quelle: michael-kolonovsky.de, vom 29.09.2016)

Köpfen und Kochen

unbenannt

Die kleine Maus da in der Mitte, das ist Wahida Mohamed.

Wahida ist eine total Nette. Nicht so unzivilisiert wie der böse „IS“. Nein, sie köpft „IS“-Mitglieder und kocht ihre Köpfe – zu was, will ich vermutlich nicht wissen.

Gleich mal Asyl anbieten.

(Pic by CNN, Quelle: Focus, 29.09.2016)