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Und jetzt die Werbung …

In den 80igern kamen findige Filmproduzenten auf die Idee, Werbungen aus aller Welt zu einem abendfüllenden Film zusammenzuschneiden. Die lange Nacht der Werbung. Hier in Deutschland – ich weiß leider nicht, ob das gesamt ein deutsches Projekt war – fand das großen Anklang, weil wir mit einem frechen Italiener, der gar kein Auto hatte, und naiv-pornografischer Duschgel-Werbung den Zenit kreativen Werbeschaffens erreicht hatten. Weltweit waren die Spots aber brachial-witzig, ideenreich und alles andere als miefig.

Aber egal, aus welcher Richtung man es betrachtete, aus deutscher Spießer-Sicht oder aus amerikanischem Way-Of-Life-Blickwinkel; Werbung verkaufte Träume.

Mit dem richtigen Schoko-Riegel werde ich schlank, mit dem richtigen Duftwasser bin ich ein erfolgreicher Geschäftsmann, mit dem richtigen Bier finde schnelle super Freunde, mit dem richtigen Drink lege ich alle flach.

Wann genau haben wir uns von Idealen entfernt? Wann haben wir es aufgegeben, nach höherem zu streben?

Ich muß jetzt ernsthaft eine dicke Eiskunstläuferin in einem Presswurst-Sportanzug ertragen, die richtig gut drauf ist, weil sie die richtigen Binden trägt. Klar. Fettsein ist ja erstrebenswert. Wer kennt sie nicht, die richtig Fetten, die über 100 geworden sind?

Oder McDonalds, die auf einer Plakataktion für noch mehr Diversität werben. Weil es immer etwas gibt, das uns verbindet. Was meinen die damit? Dass ich so behindert wie der Mongi bin? So frauenfeindlich wie die Moslemin mit Kopfwindel, die sich von der verdorbenen westlichen Welt abgegrenzt wissen will? Da verwundert es schon, dass ein Opi auch zu sehen ist. Alter, weißer Mann mit Ehering.

Oder Amazon, die das zweite Jahr in Folge einen Werbespot laufen haben, der augenscheinlich für den afrikanischen Markt gedreht wurde, kommen doch ausschließlich Schwarze darin vor – ergo: keine Diversität. Was ist dann das Ziel?

Kennen Sie diese duplo-Werbung, mit dem schwulen Rentner, der von seiner Enkelin aus‘m Altersheim abgeholt wird und es lediglich mit dem Satz „Hallooo, mein Schatz!“ schafft, die gesamt Werbung zu vertucken?

Okay. Werbung bildet nie die Wirklichkeit ab. Firmen müssen ihre Produkte bewerben, um sie loszuwerden. Aber vor dem Bruch sprach man meine Träume, Sehnsüchte an: jaaa, ich werde mit Bacardi Alkoholiker und liege nur noch mit halbnackten Partymäusen in der Hängematte. Aber was passiert jetzt? Wo ist jetzt der Identifizierungseffekt?

Oder sollen sich nur Mosleminen, Mongis, Neger, Rentner-Tucken und Fette angesprochen fühlen? Ist der Rest-Markt abgegrast und nun feuert man auf die Randgruppen? Ist da so viel zu holen?

Ich bin zu faul, um zu googeln, wieviele Menschen in Dummland ihre Krise hinsichtlich einer Geschlechtsindentitätsstörung zu bewältigen haben. Aber ist dieser Bruchteil der Gesellschaft so wichtig für den Absatz einer Haarwäsche, daß man ihn mit grell-geschminkten Bengels in der Werbung abbilden muß?

Oder glauben die Werber ernsthaft, ich entscheide mich eher für das Produkt, das mit seiner bunten Heerschar von Paradiesvögeln wirbt, als für jenes Produkt, das von normalen Menschen beworben wird?

Oder bin ich mittlerweile der Freak? Auch möglich. Vielleicht muß man im Zwiespalt mit seinem Penis leben, sonst ist man nicht mehr normal.

Ich Naivchen

Wähnte ich mich vor knapp einem Jahr noch im falschen Film, daß der linksradikale Berliner Senat sich lediglich seine radfahrenden Kindheitsträume erfüllen möchte, bin ich nunmehr mit meiner Frustration ein gutes Stück weiter.

Während Fahrradstrecken ausgebaut werden, die Infrastruktur gezielt zum Erliegen gebracht wird und hirnbefreite Journalisten philisophieren, mit Tempo 30 käme man schneller ans Ziel, nehme ich die B.Z. als einziges Medium wahr, das auch mal gegen diesen Irrsinn spricht.

Aktuell legt Gunnar Schupelius mal wieder den Finger in die Wunde.

In Zeiten wie diesen ist es schwer, sich nicht mit Verschwörungstheoretikern gemein zu tun. Einige haben ziemlich einen an der Waffel.

Und doch gärt in mir die Frage: wie kommt dieser Senat darauf, dem Berliner das Auto zu verbieten?

Sichere Verkehrswege für Radfahrer? Blödsinn, dann würden sie als erstes die Helmpflicht für Radfahrer einführen.

Umweltschutz? Feinstaub? Auch Quatsch, da gibt es den Zigarettenraucher oder Energieverschwender, der Tag und Nacht das Licht unnütz brennen läßt; an die könnte man auch ran. Schneller, effektiver.

Warum also? Welche Motive kann eine linke Regierung haben, die DDR-Schergen und Kommunisten in ihren Reihen hat?

Was wäre, wenn das Auto das letzte Statussymbol ist, das uns vor der Gleichmacherei schützt? Den SUV kann sich eben nicht jeder leisten, nicht mal den Dacia Duster. Durch Primark oder Deichmann sind Markenklamotten oder -schuhe nicht mehr ohne weiteres zu erkennen; man hat eigene Billigmarken zum Verkaufsschlager gemacht. Uhr, Smartphones, Schmuck – dank China für jeden erschwinglich.

Nicht aber das Auto. Es bleibt ein Synonym für Kohle.

Monatskarte und Fahrrad sieht man den sozialen Status nicht an.

Ist das der Grund für das Traumziel der Volksrepublik Deutschland?

Keine Ahnung. Widersprechen Sie mir ruhig. Irgendwie will mir nicht in die Birne, warum man eine Metropole wie Berlin in die Steinzeit zurückbomben will.

Einerseits regen sich gerade diese Entscheidungsträger darüber auf, daß sich sozial Schwache Berlin nicht mehr leisten können, werden aber Dienstleistungen des Handwerkes exorbitant teurer, weil sich jede Firma entweder einen neuen Fuhrpark oder Ausnahmegenehmigungen für den Diesel kaufen muß, und dies auf den Kundenpreis umlegen wird, können die sich doch nicht so ahnungslos stellen, wie sie es derzeit tun.

Noch mehr 30iger Zonen, mehr Parkraumbewirtschaftung (sprich: kostenlose Parkplätze abbauen) und Fahrverbote, die den Verkehr umlenken. Was für ein Schwachsinn.

Verstehen Sie mich nicht falsch: ich bin für Umweltschutz. Für höhere Strafen, wenn gegen einzelne Normen verstoßen wird. Aber gerecht muß es dennoch bleiben.

Die Autoindustrie, die völlig unbeschadet Staat wie Kunden wie Gesetzgeber bescheißen durfte (schön, daß es noch die USA gibt), hatte mindestens 19 Jahre Zeit, Alternativen zum Verbrennungsmotor vorzustellen bzw. zu entwickeln. Warum ist dies nicht geschehen?

Und jetzt wird die vermeintliche Freiheit des kleinen Bürgers, der sowieso den großen Scheiß bezahlt, eingeschränkt? Ohne eine normale Übergangszeit?

Wo will diese Ex-DDR-Regierung eigentlich hin? Was, wenn plötzlich ein Autohersteller käme und Elektro-Fahrzeuge zu relativ guten Konditionen verkaufen würde? Wo sollen die fahren, wenn Straßen via Fahrradstreifen zurückgebaut werden bzw. wenn in zukünftigen Stadtentwicklungsplänen das Auto nicht mehr vorkommt – völlig egal, mit welchem Antrieb?

Nein, Ladies und Gentlemen, hier geht es nicht um Umweltschutz.

Diebesgut 4: Klimapioniere – um jeden Preis

Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich keine Ahnung vom Klima. Ehrlich nicht. Das Wetter, das wir da draußen haben, hatten wir in den 80igern auch. Da hatten wir auch das Waldsterben. Und der Wald ist ja weg, wissen wir ja.

Dieses bekloppte Umrechnen, wieviel CO² ich beim Onanieren produziere, nur um mir ein schlechtes Öko-Gewissen einzureden, an dem komischer Weise nur andere verdienen, geht mir schon lange gegen den Strich.

Unterbewußt regte sich in mir auch ein anderer Gedanke. Den hat nun der Tagesspiegel mit einem Gastbeitrag eines AfD-Politikers an die Oberfläche gezerrt.

(Ja, lesen Sie das ruhig noch einmal. Da steht tatsächlich AfD und Tagesspiegel.)

Bitteschön:

 

Der Senat träumt von teuren E-Bussen statt gasbetriebene Busse fahren zu lassen

Schon dem ersten Satz des Gastbeitrages meines Abgeordnetenkollegen, des „Klimaaktivisten“ (Wikipedia) Georg P. Kössler im Tagesspiegel vom 9. April muss widersprochen werden: „Berlin steht beim Klimaschutz vor großen Herausforderungen, die große Ideen verlangen“, heißt es da. Nun ist ja bekannt, dass insbesondere linksgrüne Politiker davon beseelt sind, ganz große, am liebsten weltverändernde Räder zu drehen. Dennoch ist dieser Satz Mumpitz.

Lassen wir einmal die bei weitem nicht abschließend geklärten Fragen außen vor, ob der Klimawandel menschengemacht ist, welchen Anteil CO2 daran hat und vor allem, ob er etwas Schlechtes ist. Dann bleiben folgende nackte Fakten: Der Anteil Deutschlands am weltweiten CO2-Ausstoß belief sich 2016 auf 2,23 Prozent. Der Verkehr hatte daran einen Anteil von rund 20 Prozent Macht 0,446 Prozent Anteil am weltweiten Ausstoß. Berlin wiederum hat einen Anteil von rund 1,07 Prozent am gesamtdeutschen CO2-Ausstoß; daraus ergibt sich für den Berliner Verkehr einschließlich aller Öffentlichen sowie des Flug- und Schiffsverkehrs ein Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen von sagenhaften 0,00477 Prozent.

Dieser Anteil ist derart niedrig, dass er das Gerede von den „großen Herausforderungen“ als hohles Propagandageschwätz entlarvt. Berlin kann nicht das geringste am Klimawandel ändern. Selbst wenn in Berlin überhaupt kein CO2 mehr emittiert würde, würde dies den Klimawandel bestenfalls um ein paar Minuten verlangsamen. Für diese paar Minuten aber werden ungezählte Millionen aus dem Fenster geworfen; allein 100 Millionen Euro lässt sich Rotrotgrün zum Beispiel das absehbar defizitäre Stadtwerk kosten, mit dem verstärkt sogenannter Ökostrom an die Berliner verkauft werden soll.

Die Kosten für den Dämmwahn auf die Mieter umgelegt

Mindestens ebenso verheerend sind die mit diesen 0,00477 Prozent begründeten massiven sonstigen Kosten, die den Bürgern durch den blindwütigen Klimawahn entstehen: Höhere Stromkosten durch so genannte „erneuerbare Energien“ (ein Terminus, angesichts dessen Unsinnigkeit es jeden Physiker schüttelt), höhere Mieten durch den Dämmwahn, dessen Kosten auf die Mieter umgelegt werden, höhere Preise im ÖPNV durch die im Vergleich zu bewährten Fahrzeugen wesentlich höheren Anschaffungskosten exotischer und nicht praxistauglicher Elektrobusse und die steigenden Strompreise, die den Betrieb von U- und S-Bahnen (und irgendwann auch der E-Busse) teurer machen werden. Und dann wären da nicht zuletzt die immer massiveren Einschränkungen des Individualverkehrs, die zwar stets mit wohlklingenden Worten als umwelt- und klimaschützend verkauft werden, letztlich aber nichts anderes sind als der zu repressiver Politik geronnene pathologische Autohass von Grünen und Linken.

Mit derartigem und zudem kostspieligen Dirigismus werden die Bürger nicht „mitgenommen“, wie es Politiker aus dem linken Spektrum immer wieder fordern (und dabei vollkommen übersehen, dass die Bürger oftmals nirgendwohin mitgenommen werden, sondern da bleiben wollen, wo sie sind), sondern abgeschreckt. Wenn es der Politik wirklich um Klimaschutz und nicht Dirigismus ginge, würde sie ihre Maßnahmen nicht ohne Rücksicht auf Nerven und Geldbeutel der Bürger durchpeitschen. Wenn wirklich wirksame Maßnahmen gewünscht wären, würde man realistische Lösungen suchen und nicht unausgereifte Konzepte zum Nonplusultra erklären und mit Sprechblasen à la „Berlin steht vor großen Herausforderungen“ bewerben. 

Dem Senat geht es nicht um praktische Lösungen

Nehmen wir das Beispiel der von Herrn Kössler so gelobten Elektrobusse: Bis auf einen in der Testphase befindlichen aber gleichzeitig mit hoher Ausfallrate belasteten Bus gibt kein einsatzfähiges und für die Berliner Anforderungen geeignetes Elektrobusmodell. Wo soll zudem der zusätzliche Strom für diese E-Busse (und die von R2G gewünschten E-Taxis, E-Lastenräder, E-Lieferwagen und E-Autos) herkommen, wenn schon der derzeitige Strombedarf Berlins nur zu einem Bruchteil aus Ökostrom gedeckt werden kann? Will Rotrotgrün die Brandenburger Wälder roden und das Land mit Windrädern zuspargeln?

Was es aber gibt, sind gasbetriebene Busse, die nicht nur wesentlich umweltfreundlicher sind als die großen Dieselgelben, sondern im Gegensatz zu Elektrobussen auch praxistauglich, selbst im Winter. Dass der Senat diese Busse, die in anderen Städten bereits hunderttausende von Kilometern problemlos absolviert haben, für Berlin nicht einmal in Erwägung zieht und stattdessen von teuren E-Bussen träumt, zeigt, dass es hier gar nicht um den tatsächlichen „Schutz des Klimas“ (wie immer man zu diesem wissenschaftlich unhaltbaren Begriff steht) und nicht um praktische Lösungen geht.

Vielmehr soll der „Klimaschutz“ einerseits dazu dienen, aller Welt zu zeigen, dass man sich hierzulande mal wieder nicht übertreffen lässt. So wundert es nicht, dass die Klimaeiferer von Links und Grün, die kleinen Schritte stets als ungenügend abtun und statt dessen stets das Große, Optimale, aber Unerreichbare anvisieren. Gleichzeitig soll das behauptete Damoklesschwert der Klimakatastrophe auch weiterhin dazu dienen, dirigistische und repressive Maßnahmen gegen die Bevölkerung durchzusetzen.

[…]

Der Autor ist Sprecher der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus für Umwelt, Verkehr und Klima.

 

(erschienen am 19.04.2018 im Tagesspiegel , von Frank Scholtysek, der Text wurde um Text-Links sowie parteipolitische Erklärungen der AfD gekürzt)

Freizeittip

Tun Sie es nicht! Beschäftigen Sie sich nicht mit dem Islam!!!

Einerseits könnte es passieren, daß Sie nachts weniger gut schlafen können, andererseits werden Sie als aufgeklärter Weltbürger eventuell Fragen haben.

Wißbegierig, wie Sie sind, werden Sie nach Antworten suchen. Diese Antworten geben Ihnen wahlweise Facebook-Jünger, aggressive 5er-BMW-Fahrer oder junge Damen der Hello-Kitty-Fraktion, vorzugsweise mit Kopftuch.

Die Jünger plappern das nach, was sie in den Medien gelesen haben. Größer ist da allerdings der Anteil, den sie nicht gelesen haben, weil er da nicht steht.

Den ausrasierten Südländern mit bayerischem, fahrbarem Untersatz möchten Sie nicht zuhören, weil die sich früher oder später den Beischlaf mit Ihrer Mutter wünschen. Und der geht Sie ja nun wirklich nichts an.

Aber dann gibt es diese überschminkten Tussis, diese jungen Dinger, die sich Augenbrauen breit wie Zebrastreifen ins Gesicht meißeln, und zu jedem Thema, das den Islam berührt, eine passende Antwort haben.

Insbesondere das Selbstbeweihräucherungsportal instagram kann ich da empfehlen.

Wenn Sie dort in einer Sektlaune unter das Foto einer Sechsjährigen schreiben, daß Sie nicht verstünden, warum dieses Kind ein Kopftuch trägt.

Es dauert nur kurz, bis Sie eine Antwort haben. Eine jungfräuliche, 18jährige Nutte, die sich in der Herbertstraße prostituiert, muß länger warten.

Das Kind trüge das Kopftuch freiwillig, es möchte wie seine Mama sein, von Zwang kann da keine Rede sein.

Es wird nur wenig Zeit vergehen, bis Ihnen eine Moralwächterin erklärt, daß die guten männlichen Moslems ihre Frauen halt zu schätzen wissen und sehr darauf bedacht sind, ihre Schätze auch zu hegen und zu pflegen und sie nicht jedem darbieten wollen.

„Und Ihnen auch mal eine pellen dürfen, das erlaubt ja Sure 4:34, gelle?“ – sollten Sie nur antworten, wenn Sie Zeit und einen Account ohne nähere Identifizierung bei instagram haben.

Ein Sturm der Entrüstung wird losbrechen. „Ihr vergewaltigt Eure Kinder in der Kirche! Eure Frauen kleiden sich wie Schlampen! Und überhaupt!“

Ich lasse das jetzt mal so stehen. Ich habe das in dieser Form, in leichten Variationen mehrfach erlebt. Irgendwann macht es einfach Spaß. Ehrlich.

Besonders das plötzliche Wir-und-Ihr-Denken.

Denken Sie darüber mal nach. Oder kehren Sie zu meinem ersten Satz in diesem Post  zurück.

Der Abgehängte

Ich habe es ernsthaft mit diversen Mitteln versucht.

Ich habe mich meinen Depressionen* ergeben, ich habe meinen zweiten Twitter-Account ausgereizt und ihn damit nicht ganz unberechtigt sperren lassen**, ich habe meine News-Apps auf „stumm“ gestellt, ich habe mich mit Familienangehörigen gestritten, ich bin abgetaucht – nichts half.

Die Welt da draußen ist gaga. Und sie bleibt es.

Der grüne Öko-Linke wird mir den Titel eines Abgehängten geben, einen, den die Gesellschaft zurückgelassen hat. Ja, ich nehme diesen Titel an.

Bei mir war letztens einer von Infratest (die heißen jetzt anders, aber ich habe es nicht kapiert). In seinem Fragenkatalog verbarg sich auch die Frage, inwieweit ich mich zur Gesellschaft dazugehörig fühle.

„Eins bedeutet ‚gar nicht‘, zehn bedeutet ‚absolut'“, führte der ehrenamtliche, kettenrauchende Rentner aus.

Meine Antwort „Null!“ ließ ihn kurz stutzen und meine Frau, die mit halben Ohr zuhörte, kurz aufgackern. Bevor er vermittelnd erklären konnte, wiederholte ich „Null!“. Mit dieser Gesellschaft hätte ich nichts mehr am Hut. Stirnrunzelnd hackte er meine Antwort in seinen 50iger-Jahre-Laptop.

So spontan diese Antwort war, so gering die Reaktion darauf sein mag, sie symbolisiert meinen Ist-Zustand.

Wenn selbst mein Freundeskreis langsam nichts mehr hinterfragt, wenn die Hirnwäschen der Mächtigen in diesem Lande Erfolg zeigen, dann gehöre ich tatsächlich nicht mehr zur (Mehrheits-)Gesellschaft.

Gerne würde ich aus dem System aussteigen. Nicht so reichsbürgerlike; das sind die anderen Idioten. Aber wenigstens ideologisch.

Ob das jetzt Sinn macht – scheiß drauf.***

Wie auch immer.

Wenn das Wegducken, das Sich-raushalten, das Meiden von bestimmten Foren keinen Sinn macht, dann brauche ich auch nicht anzufangen, mich weniger aufzuregen.


 

 

* Nur selbstdiagnostizierte.

** Schreiben Sie niemals, daß Mohamed seine 9jährige Ehefrau (!) gevögelt hat. Das ist zwar so überliefert, darf aber nicht mehr erwähnt werden, lt. Maas-Twitter. Wie gut, daß man sich seinen dritten Account anlegen kann …

*** Tut mir leid, Papa, ich wollte diese Gossensprache ja ein wenig reduzieren.

Glauben Sie nur das Richtige!

Was machen Sie, wenn Sie einen Sprößling großziehen, der nur Mist baut? Dem auch völlig latte ist, was Sie oder andere von ihm denken? Wenn Sie zur Verwandschaft kommen und sich diese nach der Frucht Ihrer Lenden erkundigt?

Hängt es Ihnen nicht irgendwann zum Halse raus, ihn zu verteidigen? Vom letzten Bruch zu erzählen? Daß die Polizei Ihre Wohnung zum x-ten Male durchsucht hat? Werden Sie nach Jahren nicht erfinderisch und lassen hier und da einige Details weg? Oder beschönigen einiges? Oder hauen Glitzer drauf, weil Oma dann nicht mehr so böse guckt?

Das Thema „Islam“ und unsere Medien machen mir genau diesen Eindruck: eigentlich gibt es nichts Positives, über das sie berichten können, also feiern sie die kleinsten Albernheiten als Mega-Geschehnisse.

Ganz besonders kleingeistig empfinde ich ja, wenn sich ehemals große Zeitschriften in diesem Zusammenhang dann noch auf Beiträge sozialer Medien stürzen. Tiefer geht es im Journalismus wohl nicht.

Der Stern hat doch allen Ernstes so ein „Ereignis“ zur Schlagzeile gemacht:

14-jährige Muslimin schreibt einen Brief an London – und deponiert ihn im Bus

Das nenne ich doch mal Qualitätsjournalismus. Da taucht irgendwo ein Fetzen Papier auf, irgendwer stellt ihn ins Netz, er „geht viral“, wie es im Neudeutsch heißt, und über ihn wird berichtet. Ohne weitere Recherche.

Natürlich darf im Begleittext

bislang ist das Motiv des Einzeltäters unklar.

nicht fehlen.

Ui. Was war wohl der Grund? Vermutlich hat Khali keinen Parkplatz gefunden. Da kann man schon mal austicken. Wer kennt das nicht? Einfach mal einen Polizisten erschießen, einfach mal den Kopf klar kriegen und in eine Menschenmenge fahren, wenn einfach keine Parklücke zu finden ist.

Ich fasse mal zusammen: bei einem Moslem, der lebt wie ein Moslem, aussieht wie ein Moslem, tötet wie ein Moslem, sind wir uns nicht sicher, ob er in moslemischen Motiven getötet hat, aber bei einem Fetzen anonymen Papiers glauben wir alles. Sofort. Das muß eine 14jährige geschrieben haben.

Auch dieses zwischen den Zeilen transportierte Selbstmitleid wird nicht näher kommentiert.

Natürlich hinterfragt der Stern auch nicht, warum die Hello-Kitty-Moslemin zwar einen Sack namens Hidschab trägt, aber den Inhalt des Korans nicht befolgen will. Also die Tötungsaufforderungen. Und warum Sure 2:2 genau das eigentlich ausschließt, daß man sich die Rosinen aus dem Koran pickt.

Eeegal.

Anderes Thema: wie kamen die bösen Pegida-Leute eigentlich auf den Titel „Lügenpresse“?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo geht es hin?

Vom weihnachtlichen, urlaubsbedingten Trubel abgesehen, hat es hier eine Pause gegeben, weil mich der 19.12.2016 ein wenig aus der Bahn warf.

Nicht der Anschlag an sich, sondern der Umgang damit. Daß wir Zielscheibe von Moslems sind, müßte jedem Depp im hintersten Kuhkaff klar sein. All‘ unsere Sicherheitsbehörden sind kleingespart, vom Selbstbewußtsein her auf Mikrobasis geschrumpft und dem Irrsinn des Datenschutzes unterworfen. Drehen denen die ausländischen Geheimdienste die Informationsquellen zu, vegetieren sie als bessere Politessen dahin.

Ein schwarz-rot-gold angestrahltes Brandenburger Tor, eine dröge dreinblickende Demenz-Kanzlerin und Blumenspots rund um den Tatort. Mich gruselt’s, wenn ich sehe, wie wir damit umgehen. Vielleicht sind einige Aktionen an mir vorbeigegangen. Hatten wir Halbmast-Fahnen? Eine Schweigeminute über der Bundesrepublik wie Tage nach 9/11? Regierungsmitglieder, die einen Marsch über den Ku’damm wagten wie der Fake-Marsch in Paris? Irgendetwas? Ein Stand-United, aber eben für den deutschen Michel?

Ich nahm in den Medien nur wahr, wie sich alle Verantwortlichen gegenseitig die kleingeschwiegende Schuld zuschoben. Merkel duckte sich nach ihrer nichtssagenden Schwafelrede einfach weg und ging zum Tagesgeschäft über.

Die so gegen jeden Rassismus und jedes Vorurteil gefeiten Medien finden sofort eine neue Schublade: „Gefährder“. Wenn es etwas wütender zugeht, bekommt man noch den Zusammenhang zum IS hin. Die dicke Pausbacke wird einfach namentlich erwähnt und jeglicher Bezug zum Koran oder zum Islam unterschlagen.

Und der deutsche Michel schafft auch hier das Unfaßbare: nicht die Islam-Verbände oder einschlägig bekannte Moscheen müssen sich rechtfertigen, welche braun-grüne Brut sie beherbergen oder sogar mitzüchten, nein, die Deutschen machen sich untereinander fertig, wie es denn sein konnte, daß. Nur halbherzig wird mal in homöopatischen Dosen angedeutet, daß der Verzicht, sein Land durch Grenzen und -kontrollen zu schützen, daran Schuld sein könnte. Spricht es jemand aus, wird mit der trapsenden Nachtigall klar, daß diese Kritik ohne Wahlkampf auch nie gekommen wäre.

Womit ich bei meiner Beitragsüberschrift wäre.

Aber – hey – Dschungelcamp geht ja bald wieder los.

PLACE 2 B KAGGE

Erinnern Sie sich noch? Als es den Spinat mit dem Blub gab, und Telefonnummern, bei denen Ihnen geholfen wurde? Als ein kleines Liebchen von Dieter Bohlen zum Werbestar aufstieg, Erotik-Magazine auf dem Brain-Channel RTLII moderierte, Bohlen heiratete, sich von ihm scheiden ließ und dann einen windigen Investor heiratete? Wie affig fanden wir das? Ohne richtige Leistung zu einem „Star“ gemacht worden zu sein.

Die einen fanden Verona Feldbusch-Pooth gigantisch ätzend, weil sie ihre stagnierende Karriere als Chocolate-Frontfrau mit dem notgeilen Fickerig Bohlen wieder in Gang brachte und mit einer antrainierten Piepsstimme alle in den Wahnsinn trieb – auf youtube lassen sich alte Videos finden, in denen Vroni noch mit ihrer Original-Stimme spricht -, die anderen liebten sie, weil sie ja sooo doof nicht sein konnte.

Die Medienwelt hatte es aber nicht kapiert. Und wer nicht hören will, muß fühlen. Deshalb rülpste uns die TV-Hölle die Katze in den 100-Hertz-Röhrenfernseher. Daniela Katzenberger – blond, tittenlastig und verrutschte Permanent-Augenbrauen. In irgendsoeinem VOX-Aussteiger-Format durfte sie ihre Vorstellung vom Auswandern präsentieren: alle sind doof, wenn sie von ihr verlangen, pünktlich und arbeitsam zu sein. Deutsche Tugenden sind ja ohnehin oldfashion und nazi; deshalb kam es wohl so gut an.

Mit dem Brecheisen wurde die Katzenberger installiert. Mit nichts. Nur blond, Titten und Kicher.

Rückwärtig betrachtet ebneten Feldmaus und Fratzenberger einer Generation von Nichtsnutzen den Weg. Mittlerweile sind Pro7SAT1 und RTL in der Lage, Formate wie Ich bin ein Star – holt mich hier raus oder Schlag den Star mit den kleinen Frankensteinen ihres Versuchskellers zu befüllen und keiner merkt’s. Verblödungssendungen wie taff oder RTL exclusive können sich über die gesamte Sendezeit mit nichtssagenden Anti-Promis hangeln, ohne rot zu werden. Und wenn es nur das instagram-Foto ist, das man aufzoomt oder in Zeitlupe am Fokus vorbeiziehen läßt – zack – wieder 3 Minuten Sendezeit voll.

Was billig ist – für die Sender finanziell, für den Zuschauer qualitativ – läßt sich natürlich immer noch steigern.

Schaut man sich die „Scripted Reality“-Branche an (z.B. Achtung! Kontrolle! oder Berlin – Tag und Nacht), trauert man ein wenig wehmütig Richterin Barbara Salesch nach. Da gaben sich auch schwarzarbeitende Hartz-IV-Empfänger als „Laiendarsteller“ die Kulissen-Gerichtssaal-Türklinke in die Hand, aber immerhin durfte Babsi drakonische Strafen verhängen – manchmal auch für das fehlende Schauspieltalent der hektisch gecasteten Brot-und-Spiele-Hackfressen.

Der Narr, der meinte, tiefer ginge es nicht, wird seit dem Siegeszug des Internets eines besseren belehrt.

Wer nämlich keinen Bock auf kritisches Casting oder gar auf eine ablehnende Haltung halt – die Lehrer, die einem für’s Nichtstun ehecht eine 6 gaben waren schon kagge genug – machen sich einfach selbst zum Star. Irgendwo da draußen gibt es ein paar Deppen, die finden mich cool.

Sollte es in der Hölle eine Modernisierung geben, bin ich fest davon überzeugt, daß man dort mittlerweile dazu verdonnert wird, über Jahrhunderte youtube-Channel gucken zu müssen.

Und wieder werden keine Krebsheilungsmethoden oder Mittel gegen den Welthunger vorgestellt, nein, überwiegend kleine Mädchen zeigen wie man sich schminkt – Awwww! – oder wie man toootaaal lustig durch den Alltag kommt. Kann auch schon mal sein, daß die Mädels mit Frühchen-Statur eher als Wichsvorlage herhalten müssen, wenn sie im knappen Tanktop und Cameltoe-Sporthosen bauchfrei zeigen, wie man trotz täglichen McDonald’s-Besuches den Waschbrettbauch fit hält. Ist natürlich glatt gelogen, aber wen kümmert’s?

Haben diese verlogenen Wohlstandsrotzgören genug Abonnenten für ihren geistigen Video-Durchfall gefunden, wird die Werbeindustrie auf sie aufmerksam und schon ist man im Millionen-Geschäft ‚drinne. Es hilft natürlich ungemein, zu wichtigen Dingen die Fresse zu halten, es sei denn, man labert stromlinienförmig den Dreck nach, den sowieso jeder quatscht. „Refugees welcome“, „Ökostrom“, „Vegan ist geil“. Den Scheiß.

Rein zufällig weist man dann nur noch auf gesponserte Schminkutensilien hin oder trägt rein zufällig nur noch die hippen Sneakers von Nike, die ja sowieso schon immer die Lieblingsbotten waren. Jetzt halt für umme.

(Vertragliches Opfer unvorhersehbarer Geschehnisse ist übrigens Sarah Lombardi. Gebeutelt von den Folgen ihres plakativen Fremdvögelns hat sie derzeit vermutlich anderes zu tun, als angeblich ach so gesunden Tee in die Selfie-Linse zu halten. Tja. So prüfe, wer sich ewig bindet – an Werbeverträge jeglicher Art.)

Anstatt sich Sorgen um den pisagebeutelten Nachwuchs zu machen, schmiert man ihm noch mehr Honig um’s Maul und tut so, als seien sie Stars. So wie richtige, so wie echte.

Der Axel-Springer-Verlag läßt sich nicht lumpen und schmeißt ’ne Party. Jetzt könnte man den Kiddie-Quatsch „Soziale Medien Gala“ nennen, in hippen Anglizismen von mir aus auch „Social Media Event“. Das ist aber nicht bedeutend genug. Man lobt den PLACE TO B INFLUENCER AWARD aus (die schreiben den ausschließlich groß). Einen Preis für Einflußnahme.

Kleiner Auszug aus der Presseerklärung gefällig?

„Influencer sind die Stars der digitalen Welt und bewegen ein Millionenpublikum. Sie sind damit ein natürliches Thema für BILD. Mit dem PLACE TO B INFLUENCER AWARD wollen wir den Stars des digitalen Lifestyles eine noch größere Bühne geben und ihre Arbeit würdigen.“

Würdigen. Ihre Arbeit. Nee, is‘ klar.

Leider habe ich nirgends finden könne, wer die eigentlich gewählt hat. Ob es die klassische Besetzungscouch gab, eine Lostrommel oder eine Dart-Wand mit Zufallsprinzip. Die „gewürdigte Arbeit“ läßt sich unabhängig von meiner verachtenden Sichtweise schlecht messen. Höchstens als Hitparade der Abonnenten- oder Follower-Zahlen.

Und über den Porno-Oscar haben wir immer gelacht.

Das war der erste PLACE TO B INFLUENCER AWARD, der von den alten, weißen Männern des Springer-Verlages vergeben wurde. Interessant wäre ja, welche Werbefirma, deren Angestellte vermutlich 40+, vegan und „junggeblieben“ sind, für die Namensfindung verantwortlich schreibt. Der für meine Begriffe etwas umständlich-vermurkste Name hätte ja noch etwas grooviger anmuten könne, hätte man das TO durch eine Zwei ersetzt. Oder ist das zu 90iger?

Vermißt habe ich Verona Pooth, zwischen all‘ den milchbärtigen Bubies und pubertierenden A-Cup-Trägerinnen. Der Mutter aller dünngeistigen Oberflächligkeiten, unnützer Lebensentwürfe und frauenrechtlerischer Rückschritte kann man schließlich nicht zum Vorwurf machen, daß sie ihrer Zeit voraus war und daß Facebook und Instagram zu spät kamen. Vroni hätte den „Lifetime Award 2 B einflußreich“ verdient. Mindestens.

Oh,sorry. Großgeschrieben, natürlich: LIFETIME ARWARD 2 B EINFLUSSREICH.

Wer den INFLUENCEd Text von mir nicht mag, kann sich die Selbstbeweihräucherung der BILD hier anschauen.

Stück für Stück

Als Alice Schwarzer 2008 in ihrem Buch Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz schrieb, in vielen wichtigen Instanzen würden mittlerweile jene sitzen, die dem politischen Islam den Weg bereiten, hielt ich dies für übertrieben.

Als Aydan Özoğuz ihre Karriere in der SPD begann, bekam ich Zweifel an meiner Einschätzung hinsichtlich des Schwarzer-Buches. Immerhin sind ihre Brüder Yavuz und Gürhan Islamisten. Man bemerke den feinen Unterschied: hier wird nicht mal mehr schöngeredet, sondern das diplomatisch relevante Wort „Islamist“ verwendet. Daß sich Aydan von ihnen „distanziert“ hat: geschenkt. In letzter Instanz zählt für Moslems die Umma – die Gemeinschaft im allgemeinen. Und die Familie im besonderen steht ohnehin über allem. Als Frau sowieso.

Spätestens nach ihrer Spontanäußerung zu Durchsuchungen salafistischer Einrichtungen, weiß man, wie sie wirklich tickt. Möglicherweise gemäßigter als ihre Brüder, aber nicht weniger gefährlich für eine Demokratie.

Michael Müller, Hauptstadtbürgermeister, beruft nun  Sawsan Chebli als Staatssekretärin ins Amt.

Wer wissen möchte, wie die so tickt, bedient sich eines Textes auf der Achse des Guten von Antje Sievers vom 05.08.2016.

Und so muß ich meine Meinung zu Schwarzers Buch erneut revidieren. Sie hatte wohl recht. Stück für Stück nehmen Anhänger dieser menschenverachtenden Bewegung wichtige Posten ein. Stück für Stück tasten sie sich vor, mit fragwürdigen Statements, die sie bei Kritik einfach relativieren.

Absurder Weise wären solche Anmerkungen ohne Kritik genau so stehengeblieben …

Distanzieren Sie sich doch mal

Irgendein anonymisierter Wohlstandsbalg der Linken trug auf einem Parteitreffen ein T-Shirt mit dem RAF-Logo. Also jenen selbstverliebten Hackfressen, die anfänglich eine politische Meinung hatten und sich danach nur noch um ihren eigenen Kosmos kümmerten. Wie Terroristen halt so sind.

Ui. Und da hat man dem Basti S. aber mal anständig … also … so ‚was von … Geschichtsunterricht gegeben.

„Kleidung ist für mich Ausdruck meiner Individualität“, sagte er am Rande der Versammlung.

Nee, is‘ klar, Basti. Hakenkreuze sind ähnlich scheiße, aber auch nur Ausdruck dämlicher Individualität.

Nun ist der Umstand schon bescheuert genug. Aber Daniel Tietze (39), Linke-Fraktionschef in der BVV, konnte das noch toppen:

„Ich habe den jungen Mann gleich angesprochen, er ist in Tränen ausgebrochen, hat sich entschuldigt und von seiner Dummheit distanziert. Das war eine Unbedarftheit. Er hat sofort anstandslos einen Pullover übergezogen.“

Daß der Individualist geflennt hat und „unbedarft“ war – eine Musterentschuldigung für zukünftige Bomberjacken-Glatzen-Deppen – geschenkt.

Highlight für mich Zeitgeist-Hasser ist allerdings das Novum, man könne sich jetzt von seiner eigenen „Dummheit distanzieren“. Wie geil.

Und dann?

„Du, ich distanziere mich von meiner Dummheit!“ Zack! Schlau.

Oder wie?

(Quelle: B.Z. online, Zitate aus diesem Text der B.Z.)