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Pommes-Dealer

Es war nach Feierabend, als ich mal wieder Appetit bekam. Auf ungesundes Fast-Food. Bei der Goldenen Möwe.

Kurz bevor ich der döselig-gleichgültigen studentischen Aushilfskraft mein Menü in die Kasse diktieren konnte, brach die Hölle los.

Schwarzgekleidete SEK-Beamte stürmten in die Filiale, ihre MP schußbereit in der Armbeuge. „POLIZEI! POLIZEI!“, brüllte der Anführer durch seine Sturmmaske, die anwesenden Kunden erstarrten. Geübt flog die erste Blendgranate in den Küchenbereich, die nach einem Knall und einem gleichzeitigen Blitz Nebel versprühte.

Nach schier unendlichen Stunden, die in Wahrheit nur Sekunden waren, hatten die Hüter von Gesetz und Ordnung den Mann an der Fritteuse niedergerungen, ihn mit Kabelbindern fixiert und mit einem lichtundurchlässigen Sacküberzug orientierungslos gemacht.

Die Menge starrte durch den sich lichtenden Nebel.

Der vermeintliche Anführer der Spezialeinheit griff mit seinem Quarzhandschuh in die Fritteuse und hielt ein dunkles, verdammt lecker aussehendes Pommes-Stäbchen in die Luft.

„Das …“ – der Sehschlitz der Sturmhaube lies den heroischen Blick des Beamten erkennen – “ … müssen Sie nicht mehr essen! Wir haben das hier beendet!“

Erst zaghaft, dann erlöst, brandete ein Applaussturm auf. Eine junge Frau mit Rasterfrisur und einem Baby vor der Brust, hatte Tränen in den Augen. Ein junger Moslem schickte ein Dankesgebet an Allah. Ein Bauarbeiter aus Berlin-Marzahn brachte es auf den Punkt, als er mit einem Kloß im Hals sagte: „Verdammte Scheiße! Ihr habt mir dit Lem‘ jerettet!“

Irritiert kam ich zu meiner Bestellung zurück. Und nahm anstatt der Pommes einen Salat. Der mochte zwar verkeimt sein, in diesen Lkw-großen Tüten, in denen er vorgeschnitten angekarrt wird, aber ich wollte die tolle Stimmung nicht zerstören.

Ob ich einen geraucht habe? Mitnichten. Vielleicht sollte ich. Damit käme ich endlich auf das Niveau unserer EU-Wächter.

Denn anders als mit leichtfertigem Drogenkonsum kann ich mir das hier nicht erklären: EU will knusprige Pommes verbieten .

Grundsätzlich ist das Ansinnen ja nicht verkehrt. Aber warum flutet man mit heuchlerischen Vorgaben die EU? Mit Vorgaben, die nicht wirklich jemand kontrollieren kann?

Davon abgesehen, daß hinter solchen Vorschlägen immer eine anonymisierte Gruppe steckt („Brüssel“, „Kommission“), haben sich damit irgendwelche Vollpfosten mal wieder ihre Daseinsberechtigung zementiert. Warum fügt man diesen Dummies keine Gesichter hinzu?

Die wollen mir tatsächlich vorschreiben, wie ich meine Pommes esse. Klar, daß die in der Ernährungspyramide nicht unten stehen, weiß man. Aber wenn ich auf knusprige Pommes stehe, getränkt in Mayo, dann möchte ich das selbst entscheiden, was ich meinen Cholesterinwerten und dem Rest meines Körpers antue.

So wie ich selbst entscheide, ob S-Bahn-Surfen geil ist, ich abends einen oder fünf Whiskeys saufe und ob ich mir mit meinem Smartphone meine Auge verderbe.

Gibt es nicht andere Dinge, die man regeln könnte?

Ein klitzekleines Beispiel: meine Tochter hat sich vor Jahren in einem Kiosk mit ihrem ersten eigenen Taschengeld ein kleines Fläschchen gekauft. Aufgedruckt waren irgendwelche Manga-Figuren, knuffig verniedlicht, um eben die richtigen Kinder als Käufer anzusprechen. Sie nuckelte das Zeug weg. Ich nahm mich der Flasche an und war ein kleinwenig schockiert. Nicht nur, daß die Inhaltsangaben eigentlich aufzeigten, daß sie reines Zuckerwasser weit über (sic!) dem üblichen Limo-Zucker-Gehalt geschlürft hatte, das Zeug kam aus China.

Wir alle wissen, wie genau China das mit Lebensmitteln nimmt. Wer bei Kaufland den Knoblauch aus China kauft, der darf auch S-Bahn surfen. Wäre hier nicht ein Einfuhrverbot sinnvoll?

Wo ist die Ernährungsampel, die es in diversen EU-Ländern (ach was?!) gibt? Die vermeintlich gesunde Snacks als Gesundheitskiller entlarven?

Nein, da konzentriert man sich lieber auf eine Farb-Tabelle, wie dunkel Pommes sein dürfen.

Übrigens: beim besagten goldenen M wird es da keine Probleme geben. Die verkaufen die Dinger sowieso lapprig bis ungenießbar.

Vielleicht mache ich mich selbständig und deale mit frischen, knusprigen Pommes. In die Illegalität getrieben, kann man sich damit vielleicht ‚was dazu verdienen.

 

Der Zeitgeist ist scheiße

Ich habe mich ernsthaft mit dem Gedanken getragen, die Überschrift auf ein T-Shirt drucken zu lassen. Seit Jahren. Denn er will sich nicht ändern, dieser Zeitgeist.

Getragen von einer politischen Korrektheit hat sich ein kollektives schlechtes Gewissen in unsere Gesellschaft geschlichen, das einem Medien, Politiker und mehr oder minder echte VIPs stetig um die Ohren hauen.

Und mir geht’s auf den Sack.

Die erste Wahrnehmung hatte ich in der Arbeitswelt. Als man den Begriff „Mobbing“ ins Feld führte.

Plötzlich gab es den Drückeberger nicht mehr, den Teamunfähigen, den Faulen, den Blaumacher, den Grenzdebilen – alle weg. Denn die waren ja gar nicht so. Die wurden ja gemobbt.

Danach überschlug sich mein Sensor diesbezüglich. Begriffe, die ich in meiner Schulzeit noch verwenden durfte, waren plötzlich bäh. Und der Sarotti-Mohr ist da nur das kleinste Beispiel.

In der Gegenwart angekommen, wollen mir linke Politiker in Berlin weismachen, daß ich drogendealenden Negern am Kottbusser Tor mit Respekt begegnen muß, weil „man keine Gruppe als negativ darstellen dürfe“.

Wat is‘?

Wo ist sie hin, die bürgerliche Wut? Ich meine nicht den Wutbürger oder den besorgten Selbigen, der in Dresden „spazieren geht“.

Der Hauswart, der ausrastet, weil ihm ein kleiner Scheißer die Häuserwand mit sinnfreien Tags beschmiert hat, und einfach mal eine Schelle austeilt?

Ich habe vor einigen Wochen staubedingt genau neben diesen Arschlöchern gestanden. Ich auf der Straße im Auto, die in einer Horde vor einem engen Zugang zur U-Bahn. Zu fünft oder sechst. Weiße Passanten schlängelten sich geduckt hindurch, um den Verkaufsgesprächen zu entgehen. Junge Mädels bekamen den Extra-Service geboten: man stellte sich süffisant grinsend in den Weg, während die Mädchen links und rechts vergeblich versuchten, an diesen Mehr-wert-als-Gold-Jungs vorbeizukommen, was die durch entsprechende Seitenschritte verhinderten. Nach drei bis vier Tanzschritten wurden sie dann gönnerhaft ausgelacht und durchgelassen.

Ich darf die nicht negativ darstellen? Darf ich denen mit einem Baseballschläger die Kniescheibe neu modellieren? Ich würde es „Zivilcourage“ nennen, wenn der tiefrote Berliner Senat nicht in der Lage ist, mich vor solchen Erniedrigungen zu schützen.

Aber das angesprochene kollektive schlechte Gewissen gibt es auch eine Nummer kleiner.

Wenn mir die Werbung im 30-Sekunden-Takt erhärtete Matsche-Pampe als „vegane Salami“ oder „vegane Chicken Nuggets“ verkauft. Das ist so als wenn Ihnen einer ein Fahrrad als ökologisches Motorrad verkauft.

Und es regt sich so gut wie keiner darüber auf. Keiner fragt, was sich in diesem Fraß eigentlich befindet. Denn Lebensmittelskandale gibt es ja nur, wenn Fleisch involviert ist. Alles andere ist gut. Oder Bio. Bio hat auch seine Schattenseiten – die interessieren aber kein. Weil gut und Zeitgeist.

Den ganzen Artikel hier haben Sie übrigens Margarete Stokowski zu verdanken. Die hat auf Spiegel.de einen Artikel veröffentlicht, der oberflächlich betrachtet zwar gar nicht schlecht ist, über den man aber besser nicht weiter nachdenkt. Was in diesen Zeiten ja verlangt wird.

Denn im Körperbild bei Frauen geht es um „Body-Shaming“ und Dicksein und überhaupt.

Jeder soll sich so lieben wie er ist. Ob fett oder dünn, mit einem scheiß Modegeschmack oder null Niveau.

Okay. Das mit dem Niveau und dem Geschmack hat sie nicht geschrieben. Das ist aber das Resümee ihres Artikels. Verzichtet auf Ästhetik und Wohlgefallen, zeigt jedem Eure Cellulitis.

Daß der Körper bei 20 Kilo Übergewicht der Gesundheit einfach mal den Mittelfinger zeigt, manche Legginsträgerinnen eher etwas von Aspik als Ästhetik haben – scheißegal, Du, Hauptsache, Du fühlst Dich wohl, Du.

Nee, tust Du nicht, aber wenn wir die allgemeine Gleichgültigkeit auch in Dich hineingeprügelt haben, dann merkst Du es wenigstens nicht mehr, daß Du mit 98kg und 1,58m einfach mal aus jeglicher menschlichen Form entwachsen bist.

Der Spiegel kann aber mit seinem Online-Angebot sogar die kleine Polenmaus Maggie noch toppen.

Da wird das Gehirn gewaschen, mit Zeitgeist ultra pur color, da zieht’s einem die Schuhe aus: bento.

Auf diesem hippen Trend-Magazin übernehmen jene, bei denen der Zeitgeist per Muttermilch implantiert wurde, die Macht und erklären jeden, der eine andere Meinung hat – womöglich eine konservative – zwischen den Zeilen zum Vollidioten.

Auf „Über uns“ stellen sich die Hipster mal selber vor. Warum Raphael Raue für die ersten Darstellungen ganz besonders entzückende Zombie-Bilder benutzt hat, bleibt sein Geheimnis. Vielleicht wollte er nur diesen Lichtring für Kameras ausprobieren. Daß die alle so gucken als habe ihr Therapeut Urlaub, dafür kann er ja nix.

Ein kleines Beispiel gefällig?

Polizei schlägt Schüler, die eine Abschiebung nach Afghanistan verhindern wollten

Kann man machen, so eine Schlagzeile. Klingt ja gut. Vorausgesetzt, man findet es geil, wenn 1,5 Millionen unbekannte Menschen ein Land fluten, direkt im Sozialsystem einmünden und federleicht gerechnet ca. 2 Millionen Familienangehörige nachholen. Ungeachtet von Gesetzen. Die echten Asylbewerbern einfach mal zeigen, wie doof sie sind.

Da wird suggeriert, daß böse Bullen auf wehrlose Kinderchen eingeprügelt haben. Macht doch gleich ein schickes Bild im Kopf, oder?

Schaut man sich das Ganze auf br.de an, könnte man den dezenten Eindruck bekommen, daß hier Polizisten gezielt angegriffen wurden.

Ich war nicht dabei, bento aber auch nicht.

Neben existenziellen Fragen zur wie auch immer gearteten Sexualität – den Schwachsinn suchen Sie bitte selbst – gibt es ja noch ein anderes Thema, daß man doch so schön bunt darstellen kann: den Islam.

Ein ganz dolles Video macht im Netz die Runde und bento sieht darin endlich die Antwort an alle Skeptiker, die wollen, daß sich Moslems mal von der Gewalt distanzieren.

Orrr, mußt Du das gleich wieder niedermachen?

Ja, muß ich.

Was diese durchgeknallten Gänseblümchenraucher von bento nicht kapieren ist, daß diese ganze Allahuakbar-Kacke nur funktioniert, wenn man nix gegen den Islam hat. Dieses Video ist von Moslems für Moslems. Nicht eine Szene zeigt Berlin, London oder Stockholm. Das Video ist – durchaus nachvollziehbar – an jenen Zustand gerichtet, daß man sich untereinander umbringt. Von Ungläubigen ist da nicht ein Bild zu sehen.

Daß „Islam“ „Unterwerfung“ bedeutet … man wird müde, den geistig Schwachen das wieder und wieder um die Ohren hauen zu müssen.

Hätte eine von den Trullen ihre Kopfwindel abgenommen, hätte man mit einem Glas Wein der Kamera zugeprostet, dann hätte ich einen Wandel gefeiert. Aber so ist das ganze nur für diejenigen, deren Denkhorizont sich zwischen Wand und Tapete erstreckt.

Sie merken schon, ich könnte so stundenlang weitermachen.

Oder ich fahre jetzt zu Aldi, kaufe mir ein schönes Nackensteak für 1,99€, das ich mittags auf den Grill werfe, gebe meiner Frau einen Klapps auf den Hintern, werde sie für ihre Diät und ihren Ausschnitt loben, meiner Tochter drohen, sollte sie jemals zum Islam konvertieren, fliegt sie raus und meinem Kollegen per WhatsApp sagen, daß er eine faule Sau ist und mit seinen Flipflops schwul aussieht.

Dann geht’s wieder ein paar Tage.

Glauben Sie nur das Richtige!

Was machen Sie, wenn Sie einen Sprößling großziehen, der nur Mist baut? Dem auch völlig latte ist, was Sie oder andere von ihm denken? Wenn Sie zur Verwandschaft kommen und sich diese nach der Frucht Ihrer Lenden erkundigt?

Hängt es Ihnen nicht irgendwann zum Halse raus, ihn zu verteidigen? Vom letzten Bruch zu erzählen? Daß die Polizei Ihre Wohnung zum x-ten Male durchsucht hat? Werden Sie nach Jahren nicht erfinderisch und lassen hier und da einige Details weg? Oder beschönigen einiges? Oder hauen Glitzer drauf, weil Oma dann nicht mehr so böse guckt?

Das Thema „Islam“ und unsere Medien machen mir genau diesen Eindruck: eigentlich gibt es nichts Positives, über das sie berichten können, also feiern sie die kleinsten Albernheiten als Mega-Geschehnisse.

Ganz besonders kleingeistig empfinde ich ja, wenn sich ehemals große Zeitschriften in diesem Zusammenhang dann noch auf Beiträge sozialer Medien stürzen. Tiefer geht es im Journalismus wohl nicht.

Der Stern hat doch allen Ernstes so ein „Ereignis“ zur Schlagzeile gemacht:

14-jährige Muslimin schreibt einen Brief an London – und deponiert ihn im Bus

Das nenne ich doch mal Qualitätsjournalismus. Da taucht irgendwo ein Fetzen Papier auf, irgendwer stellt ihn ins Netz, er „geht viral“, wie es im Neudeutsch heißt, und über ihn wird berichtet. Ohne weitere Recherche.

Natürlich darf im Begleittext

bislang ist das Motiv des Einzeltäters unklar.

nicht fehlen.

Ui. Was war wohl der Grund? Vermutlich hat Khali keinen Parkplatz gefunden. Da kann man schon mal austicken. Wer kennt das nicht? Einfach mal einen Polizisten erschießen, einfach mal den Kopf klar kriegen und in eine Menschenmenge fahren, wenn einfach keine Parklücke zu finden ist.

Ich fasse mal zusammen: bei einem Moslem, der lebt wie ein Moslem, aussieht wie ein Moslem, tötet wie ein Moslem, sind wir uns nicht sicher, ob er in moslemischen Motiven getötet hat, aber bei einem Fetzen anonymen Papiers glauben wir alles. Sofort. Das muß eine 14jährige geschrieben haben.

Auch dieses zwischen den Zeilen transportierte Selbstmitleid wird nicht näher kommentiert.

Natürlich hinterfragt der Stern auch nicht, warum die Hello-Kitty-Moslemin zwar einen Sack namens Hidschab trägt, aber den Inhalt des Korans nicht befolgen will. Also die Tötungsaufforderungen. Und warum Sure 2:2 genau das eigentlich ausschließt, daß man sich die Rosinen aus dem Koran pickt.

Eeegal.

Anderes Thema: wie kamen die bösen Pegida-Leute eigentlich auf den Titel „Lügenpresse“?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo geht es hin?

Vom weihnachtlichen, urlaubsbedingten Trubel abgesehen, hat es hier eine Pause gegeben, weil mich der 19.12.2016 ein wenig aus der Bahn warf.

Nicht der Anschlag an sich, sondern der Umgang damit. Daß wir Zielscheibe von Moslems sind, müßte jedem Depp im hintersten Kuhkaff klar sein. All‘ unsere Sicherheitsbehörden sind kleingespart, vom Selbstbewußtsein her auf Mikrobasis geschrumpft und dem Irrsinn des Datenschutzes unterworfen. Drehen denen die ausländischen Geheimdienste die Informationsquellen zu, vegetieren sie als bessere Politessen dahin.

Ein schwarz-rot-gold angestrahltes Brandenburger Tor, eine dröge dreinblickende Demenz-Kanzlerin und Blumenspots rund um den Tatort. Mich gruselt’s, wenn ich sehe, wie wir damit umgehen. Vielleicht sind einige Aktionen an mir vorbeigegangen. Hatten wir Halbmast-Fahnen? Eine Schweigeminute über der Bundesrepublik wie Tage nach 9/11? Regierungsmitglieder, die einen Marsch über den Ku’damm wagten wie der Fake-Marsch in Paris? Irgendetwas? Ein Stand-United, aber eben für den deutschen Michel?

Ich nahm in den Medien nur wahr, wie sich alle Verantwortlichen gegenseitig die kleingeschwiegende Schuld zuschoben. Merkel duckte sich nach ihrer nichtssagenden Schwafelrede einfach weg und ging zum Tagesgeschäft über.

Die so gegen jeden Rassismus und jedes Vorurteil gefeiten Medien finden sofort eine neue Schublade: „Gefährder“. Wenn es etwas wütender zugeht, bekommt man noch den Zusammenhang zum IS hin. Die dicke Pausbacke wird einfach namentlich erwähnt und jeglicher Bezug zum Koran oder zum Islam unterschlagen.

Und der deutsche Michel schafft auch hier das Unfaßbare: nicht die Islam-Verbände oder einschlägig bekannte Moscheen müssen sich rechtfertigen, welche braun-grüne Brut sie beherbergen oder sogar mitzüchten, nein, die Deutschen machen sich untereinander fertig, wie es denn sein konnte, daß. Nur halbherzig wird mal in homöopatischen Dosen angedeutet, daß der Verzicht, sein Land durch Grenzen und -kontrollen zu schützen, daran Schuld sein könnte. Spricht es jemand aus, wird mit der trapsenden Nachtigall klar, daß diese Kritik ohne Wahlkampf auch nie gekommen wäre.

Womit ich bei meiner Beitragsüberschrift wäre.

Aber – hey – Dschungelcamp geht ja bald wieder los.

Diebesgut 3: Dem Weibe auf’s Maul

Manche Artikel der Medien sind so dermaßen unfaßbar, daß es komplett unnütz wäre, sie kommentiert wiederzugeben. Deshalb lasse ich den Spiegel online-Artikel mal unter Diebesgut laufen:

„Wenn du als Ehefrau beim Sex sprichst, wird dein Kind stottern“

Eine Broschüre mit dem Titel „Ehe und Familienleben“ sorgt in der Türkei für Aufregung. Sie gibt Frischvermählten Tipps. Schläge gegen eine ungehorsame Frau würden demnach „wie Medizin“ wirken.

Von Hasnain Kazim

 Donnerstag, 15.12.2016   22:55 Uhr

 

Wer in der türkischen Stadt Kütahya heiratet, bekommt von der Ortsverwaltung eine kleine Aufmerksamkeit: eine rosafarbene Broschüre mit einer Rose auf dem Cover, darüber ein weißes Herz, Titel „Ehe und Familienleben“. Das Werk soll es Braut und Bräutigam leichter machen, sich im Irrgarten der Ehe zurechtzufinden – es ist ja mitunter alles nicht so einfach.

Allerdings sind die Ratschläge in dieser Broschüre so hanebüchen, dass sie eine Debatte im Land ausgelöst haben.

In dem Ratgeber findet sich zum Beispiel der Hinweis an die Gattin: „Wenn du als Ehefrau beim Sex sprichst, wird dein Kind stottern.“ Oder ein eher allgemein gehaltener, wenn auch zu spät kommender Tipp für den Mann, denn die Eheschließung hat ja schon stattgefunden, wenn er das Schriftwerk in der Hand hält: „Heiratet gebärfreudige, liebenswürdige Frauen, aber sie sollen Jungfrauen sein.“

„Ein, zwei Schläge sind ganz nützlich“

Polygamie sei für den Mann ganz nützlich, heißt es weiter. „Für den Fall, dass die Frau zickig ist, sollte der Mann sich nicht sofort scheiden lassen, damit diese Frau nicht auch noch zum Verhängnis für einen anderen Mann wird. Stattdessen sollte der Ehemann eine zweite Frau ehelichen, damit sie die erste Ehefrau zur Vernunft bringt.“

Das Pamphlet legitimiert zudem Gewalt gegen Frauen: „Eine Frau, die sich nicht für ihren Mann zurechtmacht, ihrem Mann als Herren im Hause nicht gehorsam ist, kann geschlagen werden“, steht dort geschrieben. „Manchmal sind ein, zwei Schläge ganz nützlich, das wirkt wie Medizin. Der Ehefrau wird so in Erinnerung gerufen, wer das Sagen im Haus hat.“

Auch hinsichtlich der Arbeitsteilung empfiehlt die Broschüre ein, nun ja, eher konservatives Modell. „Berufliches Arbeiten ist für die Frau unnütz“, heißt es weiter in den Empfehlungen. „Im Arbeitsleben kann die Frau einen noch attraktiveren Mann als ihren Ehemann sehen und sich in ihn verlieben. Sie soll daher ihre Beine übereinanderschlagen und lieber zu Hause bleiben.“

Das muss doch Satire sein, oder?

Mehrere türkische Zeitungen, darunter „Cumhurriyet“, berichten über die Broschüre, und selbst wer sich mit den Entwicklungen in der Türkei auskennt, muss den Artikel ein zweites Mal lesen, um sicher zu gehen, dass es sich nicht um Satire handelt.

Die Broschüre gibt es wirklich. Der Verfasser heißt Hasan Caliskan und ist ein ehemaliger Mitarbeiter des Amtes für Religionsangelegenheiten. Die Behörde, Diyanet genannt, ist die höchste islamische Autorität des Landes. Sie sorgte zuletzt häufiger für Schlagzeilen, zum Beispiel mit einem Rechtsgutachten, das Verlobten verbietet, zu flirten oder vor der Ehe zusammenzuleben, oder mit einem Comic, in dem das Märtyrertum verherrlicht wird.

Kütahya ist eine Stadt mit gut 200.000 Einwohnern, etwa 250 Kilometer südöstlich von Istanbul. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Der Bürgermeister ist Mitglied der islamisch-konservativen AKP, der Partei von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, einer Partei, deren Politiker schon häufiger durch frauenfeindliche Äußerungen aufgefallen sind wie zum Beispiel, dass Frauen in der Öffentlichkeit nicht laut lachen sollten.

 Kütahya kennt man eigentlich wegen ihrer 5000-jährigen Historie, unterschiedliche Völker haben hier gelebt. Jetzt geht die Stadt mit dieser absurden Broschüre in die Geschichte ein. In der Oppositionspartei CHP ist man entsetzt über die Ratschläge, schließlich habe die Gewalt gegen Frauen unter der AKP zugenommen und werde durch solche Broschüren auch noch legitimiert. Kürzlich erst haben Fälle von Übergriffen für Aufregung gesorgt, ein Fußtritt gegen ein junges Mädchen im öffentlichen Bus zum Beispiel, weil es eine Shorts trug, oder Schläge und Tritte gegen eine Frau, die es gewagt hatte, als Schwangere in einem Park zu joggen.

Bekannt geworden ist die Broschüre aus Kütahya, weil Fatma Kaplan Hürriyet, Abgeordnete der CHP, sie jetzt im Parlament thematisiert hat. Frauenverachtend sei dieses Dokument, erklärte sie. Zur Sprache kam das Thema ausgerechnet bei der Haushaltsberatung des Familien- und Sozialministeriums.

(Quelle: Spiegel online, Text von Hasnain Kazim, vom 15.12.2016)

Ganz wichtig: das ganze hat nichts mit dem Islam im Allgemeinen oder mit der Sure 4:34 im Besonderen zu tun. Immer dran denken, Kinnas!

PLACE 2 B KAGGE

Erinnern Sie sich noch? Als es den Spinat mit dem Blub gab, und Telefonnummern, bei denen Ihnen geholfen wurde? Als ein kleines Liebchen von Dieter Bohlen zum Werbestar aufstieg, Erotik-Magazine auf dem Brain-Channel RTLII moderierte, Bohlen heiratete, sich von ihm scheiden ließ und dann einen windigen Investor heiratete? Wie affig fanden wir das? Ohne richtige Leistung zu einem „Star“ gemacht worden zu sein.

Die einen fanden Verona Feldbusch-Pooth gigantisch ätzend, weil sie ihre stagnierende Karriere als Chocolate-Frontfrau mit dem notgeilen Fickerig Bohlen wieder in Gang brachte und mit einer antrainierten Piepsstimme alle in den Wahnsinn trieb – auf youtube lassen sich alte Videos finden, in denen Vroni noch mit ihrer Original-Stimme spricht -, die anderen liebten sie, weil sie ja sooo doof nicht sein konnte.

Die Medienwelt hatte es aber nicht kapiert. Und wer nicht hören will, muß fühlen. Deshalb rülpste uns die TV-Hölle die Katze in den 100-Hertz-Röhrenfernseher. Daniela Katzenberger – blond, tittenlastig und verrutschte Permanent-Augenbrauen. In irgendsoeinem VOX-Aussteiger-Format durfte sie ihre Vorstellung vom Auswandern präsentieren: alle sind doof, wenn sie von ihr verlangen, pünktlich und arbeitsam zu sein. Deutsche Tugenden sind ja ohnehin oldfashion und nazi; deshalb kam es wohl so gut an.

Mit dem Brecheisen wurde die Katzenberger installiert. Mit nichts. Nur blond, Titten und Kicher.

Rückwärtig betrachtet ebneten Feldmaus und Fratzenberger einer Generation von Nichtsnutzen den Weg. Mittlerweile sind Pro7SAT1 und RTL in der Lage, Formate wie Ich bin ein Star – holt mich hier raus oder Schlag den Star mit den kleinen Frankensteinen ihres Versuchskellers zu befüllen und keiner merkt’s. Verblödungssendungen wie taff oder RTL exclusive können sich über die gesamte Sendezeit mit nichtssagenden Anti-Promis hangeln, ohne rot zu werden. Und wenn es nur das instagram-Foto ist, das man aufzoomt oder in Zeitlupe am Fokus vorbeiziehen läßt – zack – wieder 3 Minuten Sendezeit voll.

Was billig ist – für die Sender finanziell, für den Zuschauer qualitativ – läßt sich natürlich immer noch steigern.

Schaut man sich die „Scripted Reality“-Branche an (z.B. Achtung! Kontrolle! oder Berlin – Tag und Nacht), trauert man ein wenig wehmütig Richterin Barbara Salesch nach. Da gaben sich auch schwarzarbeitende Hartz-IV-Empfänger als „Laiendarsteller“ die Kulissen-Gerichtssaal-Türklinke in die Hand, aber immerhin durfte Babsi drakonische Strafen verhängen – manchmal auch für das fehlende Schauspieltalent der hektisch gecasteten Brot-und-Spiele-Hackfressen.

Der Narr, der meinte, tiefer ginge es nicht, wird seit dem Siegeszug des Internets eines besseren belehrt.

Wer nämlich keinen Bock auf kritisches Casting oder gar auf eine ablehnende Haltung halt – die Lehrer, die einem für’s Nichtstun ehecht eine 6 gaben waren schon kagge genug – machen sich einfach selbst zum Star. Irgendwo da draußen gibt es ein paar Deppen, die finden mich cool.

Sollte es in der Hölle eine Modernisierung geben, bin ich fest davon überzeugt, daß man dort mittlerweile dazu verdonnert wird, über Jahrhunderte youtube-Channel gucken zu müssen.

Und wieder werden keine Krebsheilungsmethoden oder Mittel gegen den Welthunger vorgestellt, nein, überwiegend kleine Mädchen zeigen wie man sich schminkt – Awwww! – oder wie man toootaaal lustig durch den Alltag kommt. Kann auch schon mal sein, daß die Mädels mit Frühchen-Statur eher als Wichsvorlage herhalten müssen, wenn sie im knappen Tanktop und Cameltoe-Sporthosen bauchfrei zeigen, wie man trotz täglichen McDonald’s-Besuches den Waschbrettbauch fit hält. Ist natürlich glatt gelogen, aber wen kümmert’s?

Haben diese verlogenen Wohlstandsrotzgören genug Abonnenten für ihren geistigen Video-Durchfall gefunden, wird die Werbeindustrie auf sie aufmerksam und schon ist man im Millionen-Geschäft ‚drinne. Es hilft natürlich ungemein, zu wichtigen Dingen die Fresse zu halten, es sei denn, man labert stromlinienförmig den Dreck nach, den sowieso jeder quatscht. „Refugees welcome“, „Ökostrom“, „Vegan ist geil“. Den Scheiß.

Rein zufällig weist man dann nur noch auf gesponserte Schminkutensilien hin oder trägt rein zufällig nur noch die hippen Sneakers von Nike, die ja sowieso schon immer die Lieblingsbotten waren. Jetzt halt für umme.

(Vertragliches Opfer unvorhersehbarer Geschehnisse ist übrigens Sarah Lombardi. Gebeutelt von den Folgen ihres plakativen Fremdvögelns hat sie derzeit vermutlich anderes zu tun, als angeblich ach so gesunden Tee in die Selfie-Linse zu halten. Tja. So prüfe, wer sich ewig bindet – an Werbeverträge jeglicher Art.)

Anstatt sich Sorgen um den pisagebeutelten Nachwuchs zu machen, schmiert man ihm noch mehr Honig um’s Maul und tut so, als seien sie Stars. So wie richtige, so wie echte.

Der Axel-Springer-Verlag läßt sich nicht lumpen und schmeißt ’ne Party. Jetzt könnte man den Kiddie-Quatsch „Soziale Medien Gala“ nennen, in hippen Anglizismen von mir aus auch „Social Media Event“. Das ist aber nicht bedeutend genug. Man lobt den PLACE TO B INFLUENCER AWARD aus (die schreiben den ausschließlich groß). Einen Preis für Einflußnahme.

Kleiner Auszug aus der Presseerklärung gefällig?

„Influencer sind die Stars der digitalen Welt und bewegen ein Millionenpublikum. Sie sind damit ein natürliches Thema für BILD. Mit dem PLACE TO B INFLUENCER AWARD wollen wir den Stars des digitalen Lifestyles eine noch größere Bühne geben und ihre Arbeit würdigen.“

Würdigen. Ihre Arbeit. Nee, is‘ klar.

Leider habe ich nirgends finden könne, wer die eigentlich gewählt hat. Ob es die klassische Besetzungscouch gab, eine Lostrommel oder eine Dart-Wand mit Zufallsprinzip. Die „gewürdigte Arbeit“ läßt sich unabhängig von meiner verachtenden Sichtweise schlecht messen. Höchstens als Hitparade der Abonnenten- oder Follower-Zahlen.

Und über den Porno-Oscar haben wir immer gelacht.

Das war der erste PLACE TO B INFLUENCER AWARD, der von den alten, weißen Männern des Springer-Verlages vergeben wurde. Interessant wäre ja, welche Werbefirma, deren Angestellte vermutlich 40+, vegan und „junggeblieben“ sind, für die Namensfindung verantwortlich schreibt. Der für meine Begriffe etwas umständlich-vermurkste Name hätte ja noch etwas grooviger anmuten könne, hätte man das TO durch eine Zwei ersetzt. Oder ist das zu 90iger?

Vermißt habe ich Verona Pooth, zwischen all‘ den milchbärtigen Bubies und pubertierenden A-Cup-Trägerinnen. Der Mutter aller dünngeistigen Oberflächligkeiten, unnützer Lebensentwürfe und frauenrechtlerischer Rückschritte kann man schließlich nicht zum Vorwurf machen, daß sie ihrer Zeit voraus war und daß Facebook und Instagram zu spät kamen. Vroni hätte den „Lifetime Award 2 B einflußreich“ verdient. Mindestens.

Oh,sorry. Großgeschrieben, natürlich: LIFETIME ARWARD 2 B EINFLUSSREICH.

Wer den INFLUENCEd Text von mir nicht mag, kann sich die Selbstbeweihräucherung der BILD hier anschauen.

Gottseidank nur ein Einzelfall – update

Guck‘ mal: noch mehr Einzelfälle .

Ganz deutlich zu erkennen: Thomas, Klaus und Michael schlagen wieder zu.

Und dann war da noch die Schlagzeile Kriminologe: Von Ausländern geht mehr Kriminalität aus !

„Ui“, werden Sie denken, „da geht es jetzt ja richtig ab. Darf man das sagen!?“

Natürlich nicht. Also nicht, ohne genauer hinzuschauen.

Christian Pfeiffer (72) ist jener Kriminologe, der sich so medienwirksam aus dem Fenster lehnt. Von dem kennen wir ja schon einige schräge Thesen. Ich mache mir jetzt nicht die Mühe, Ihnen Links zu liefern. Wer das deutsche GEZ-Staatsfernsehen verfolgt, wird den putzigen alten Mann ab und an mal wieder sehen, wie er alles relativiert.

So auch seine eigene Aussage. Zwar wischt er nicht wie sonst die Grundaussage weg, sondern erklärt gleich mal, daß wir wieder indirekt dran schuld sind. Weil wir die Jungs nicht integrieren. Denn wenn es Deutschen so ginge, wären die nicht anders.

Richtig. Wer kennt nicht die Berichte aus deutschen Elendsviertel in Amerika, in denen sich die deutschen Auswanderer wie Sau benehmen!? Mindestens am Ballermann fehlt eine korrekte Integration spanischer Gutmenschen, die diesen Absturz in den Eimer-Alkoholismus stoppen könnte.

Aber auch in den berliner Bezirken wir Wedding, Marzahn oder Neukölln kennen wir das ja. Ständig werden da Frauen von Michael und Frank geköpft, wenn die Weiber sich den versprochenen Ehemännern widersetzen.

Auf die Frage nach dem „Faktor Islam” sagte der Kriminologe Pfeiffer: „Religion ist teilweise ein Belastungsfaktor. Der Islam sticht da nicht singulär heraus.” Je gebildeter die Familie sei, umso weniger werde geschlagen. „Bildung ist also der Faktor, den wir verbessern müssen”, forderte Pfeiffer.

Den Scheiß muß man einfach zitieren, weil man die Pointe selbst nicht so schön hinbekommt.

Nochmal: „Der Islam sticht da nicht singulär heraus.“

Auch hier stimme ich dem alten Mann nach einem weiteren Schluck aus der Flasche zu: Tiergarten, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg sind geprägt durch Kirchenterror und Buddhisten-Anschläge.

Wo lebt der? Auf einer einsamen Insel in der Karibik? Um ab und an vorbeizuschauen, um Kohle in die Kasse zu spülen?

Ich glaube mittlerweile, daß mich nicht mehr die Tatsache der hohen Ausländerkriminalität schockt, sondern das Beschwichtigen der Elite, die meint, einem jeden Scheiß erzählen zu dürfen.

(Zitat aus BZ-Artikel vom 11.12.2016 von KNA)

Stück für Stück

Als Alice Schwarzer 2008 in ihrem Buch Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz schrieb, in vielen wichtigen Instanzen würden mittlerweile jene sitzen, die dem politischen Islam den Weg bereiten, hielt ich dies für übertrieben.

Als Aydan Özoğuz ihre Karriere in der SPD begann, bekam ich Zweifel an meiner Einschätzung hinsichtlich des Schwarzer-Buches. Immerhin sind ihre Brüder Yavuz und Gürhan Islamisten. Man bemerke den feinen Unterschied: hier wird nicht mal mehr schöngeredet, sondern das diplomatisch relevante Wort „Islamist“ verwendet. Daß sich Aydan von ihnen „distanziert“ hat: geschenkt. In letzter Instanz zählt für Moslems die Umma – die Gemeinschaft im allgemeinen. Und die Familie im besonderen steht ohnehin über allem. Als Frau sowieso.

Spätestens nach ihrer Spontanäußerung zu Durchsuchungen salafistischer Einrichtungen, weiß man, wie sie wirklich tickt. Möglicherweise gemäßigter als ihre Brüder, aber nicht weniger gefährlich für eine Demokratie.

Michael Müller, Hauptstadtbürgermeister, beruft nun  Sawsan Chebli als Staatssekretärin ins Amt.

Wer wissen möchte, wie die so tickt, bedient sich eines Textes auf der Achse des Guten von Antje Sievers vom 05.08.2016.

Und so muß ich meine Meinung zu Schwarzers Buch erneut revidieren. Sie hatte wohl recht. Stück für Stück nehmen Anhänger dieser menschenverachtenden Bewegung wichtige Posten ein. Stück für Stück tasten sie sich vor, mit fragwürdigen Statements, die sie bei Kritik einfach relativieren.

Absurder Weise wären solche Anmerkungen ohne Kritik genau so stehengeblieben …

Gottseidank nur ein Einzelfall

Was krähte unsere Elite gestern durch die Gazetten. Als Maria in Freiburg von einem Zugereisten erst kultiviert und danach entsorgt wurde. Der SPD-Twitter-Clown war kurz davor, Rainer Wendt zum Abschuß freizugeben.

Dabei kann man einfach mal durchatmen. Das war ein Einzelfall. Das passiert hin und wieder. Egal, welche Ethnie dahintersteckt.

Schon fast beruhigt öffnete ich heute meinen Web-Browser. Hach. Und da waren noch mehr Einzelfälle.

Ein Uni-Bereicherer, lustige Einbrecherbanden, Nachwuchsterroristen, organisierte Langfinger oder zwei Eigentumsumverteiler.

Wenngleich die Taten nicht alle aktuell sind, ist das die Auswertung eines Tages.

Nee, Omi Angie, da kann man ruhig mal sagen, daß es uns nie besser ging. Also denen. Den kriminell Hinzugereisten. Einfach mal auf die Menschen zugehen. Mal fragen, ob sie ihre Bewaffnung oder Finanzierung erweitern möchten. Man muß doch nicht immer so spießig deutsch sein. Mal die Gebermentalität dort ausüben, wo es nötig ist. Und wenn nur als Organspender.

Wir schaffen das.

Daß offene Grenzen knuffig sind und wir alles reinlassen, was geht, beweist ja auch die Tatsache, daß wir längst ausgerottete Krankheiten wieder beheimaten.

Neuester Trend ist Krätze. Aber Angie juckt das nicht.

Bevor Sie gleich wieder mit ihrem üblichen Vorurteil kommen „Sehen’se, alle dreckig!“, möchte ich Sie auch hier beruhigen. Im Gegensatz zum vorurteilsbelasteten Herrn Wendt wissen nicht näher benannte Mediziner, daß Menschen nicht schmutzig sein müssen, um die Krätze zu bekommen. Beengte Wohnverhältnisse sind schuld.

Bin schon ganz aufgeregt, wann die erste untervögelte Grünen-Politikerin anzumahnen weiß, daß wir selbst schuld sind, wenn sich die Krankheit ausbreitet. Den wandernden Balkanesen könne man schließlich auch Villen anstatt 1-Raum-Wohnungen zur Verfügung stellen.

Ach, Angie, Du hast so recht. „Deutschland wird sich verändern. So wie wir uns alle verändern, wenn wir nicht aus Stein sind.“ (Merkel-Rede am 29.09.2016)

Erste Erfolge kann man kommenden Sonntag (11.12.2016) um 22:05 Uhr auf RTL im Spiegel TV Magazin bewundern. Da zeigt Spiegel TV eine Sondersendung über Moslem-Clans in Berlin. (Wer noch so blöd ist, arbeiten geht und schon früh ins Bett muß, kann sich die Wiederholung Montag, dem 12.12.2016, um 19:15 Uhr auf n-tv anschauen.)


Guck‘ ‚mal: noch ein Einzelfall. Mutige Männer treten einer jungen Frau in den Rücken. Deutlich auf den Fotos zu erkennen: Michael und Torben schlagen wieder zu. Aber sehen Sie selbst: Berlin-Neukölln: Mann tritt Frau die Treppenstufen runter .

Vermutlich war die Ehre dieser Lappen angegriffen.

Auch

(ergänzt am 07.12.2016)

Migranten = Moslems

Mit einem naseweisen Animus begann ich den folgenden Artikel auf der Focus-Website:

Neue Studie:

Bestimmte Migrantenschichten lehnen deutschen Lebensstil ab und grenzen sich zunehmend aus

Und lachte gackernd auf, als ich folgenden Satz las:

„Wir sind nun mal keine Deutschen, wir sind nun mal Türken“, habe eine befragte Person zum Beispiel geantwortet.

Was für eine Überraschung.

Die ganze Mischpoke, die uns regiert, inklusive der „vierten Macht“, sind schlichtweg zu feige, Probleme beim Namen zu nennen.

Ich kenne keinen Dänen, Schweden, Amerikaner, Mexikaner, Italiener oder Polen, der „die deutsche Lebensweise“ in der Art wie beschrieben ablehnt. Ausschlaggebend ist immer wieder jener Aberglaube namens Islam.

Gibt es Konferenzen für Buddhisten, Scientologen oder Katholiken, weil sie im Alltag Ärger machen oder Forderungen aufstellen, die schlichtweg absurd sind, mit denen man sich aufgrund deutscher Vergangenheit aber beschäftigt?

Gibt es die Notwendigkeit eines „Quartiermanagements“ – das Schönfärberei-Zeitgeistwort für „Sicherheitsdienst“ – in Wohngegenden mit geringem Moslem-Anteil?

Gibt es Schulen, die ihren Kantinenfraß den Eßgewohnheiten von Österreichern, Bulgaren oder Spaniern angepaßt haben?

Ich erlaube mir mal alle drei Fragen mit Nein zu beantworten.

Die gesamte Elite wird nicht müde, uns, die tagtäglich im Alltag andere Erfahrungen als die vom rosafarbenen Hello-Kitty-Land machen, eintrichtern zu wollen, daß alle Menschen gleich sind, und entlarven sich dann mit klitzekleinen Artikeln wie diesen.

Und jene vielgepriesene Gleichheit hilft als Argument auch nur, so lange sie in den Kram paßt. Andere Multi-Kulti-Träumer finden’s bunt und individuell wieder ganz supi.

Dem Focus fehlen letztendlich sogar hier die Eier, Tacheles zu reden. Völlig gaga und zusammenhangslos wird ein Bild eingepflegt, das eine kolumbianische Studentin zeigt. Warum keine Holländerin?

Ich komme nicht drum herum, noch mal auf die Schizophrenie des Satzes

wir sind nun mal Türken

zu kommen.

Völlig platt gesagt: warum seid Ihr dann hier, wenn Euch das so wichtig ist? Ist Eure hiesige Anwesenheit nicht Beweis genug, daß Euer Herkunftsland ziemlich ätzend ist? Worauf seid Ihr so stolz?

Und wo bleibt eigentlich die Verlinkung der Medien, daß ein fahnenschwingender Türke dump, doof, „abgehängt“ und ziemlich primitiv ist, wenn er für sein Land durch die Straßen marschiert? Gilt „Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz“ für jene Schnauzbart- und Kopfwindelträger nicht?

 

(Quelle: Focus online, Zitate aus eben diesem Text)