Glauben Sie nur das Richtige!

Was machen Sie, wenn Sie einen Sprößling großziehen, der nur Mist baut? Dem auch völlig latte ist, was Sie oder andere von ihm denken? Wenn Sie zur Verwandschaft kommen und sich diese nach der Frucht Ihrer Lenden erkundigt?

Hängt es Ihnen nicht irgendwann zum Halse raus, ihn zu verteidigen? Vom letzten Bruch zu erzählen? Daß die Polizei Ihre Wohnung zum x-ten Male durchsucht hat? Werden Sie nach Jahren nicht erfinderisch und lassen hier und da einige Details weg? Oder beschönigen einiges? Oder hauen Glitzer drauf, weil Oma dann nicht mehr so böse guckt?

Das Thema „Islam“ und unsere Medien machen mir genau diesen Eindruck: eigentlich gibt es nichts Positives, über das sie berichten können, also feiern sie die kleinsten Albernheiten als Mega-Geschehnisse.

Ganz besonders kleingeistig empfinde ich ja, wenn sich ehemals große Zeitschriften in diesem Zusammenhang dann noch auf Beiträge sozialer Medien stürzen. Tiefer geht es im Journalismus wohl nicht.

Der Stern hat doch allen Ernstes so ein „Ereignis“ zur Schlagzeile gemacht:

14-jährige Muslimin schreibt einen Brief an London – und deponiert ihn im Bus

Das nenne ich doch mal Qualitätsjournalismus. Da taucht irgendwo ein Fetzen Papier auf, irgendwer stellt ihn ins Netz, er „geht viral“, wie es im Neudeutsch heißt, und über ihn wird berichtet. Ohne weitere Recherche.

Natürlich darf im Begleittext

bislang ist das Motiv des Einzeltäters unklar.

nicht fehlen.

Ui. Was war wohl der Grund? Vermutlich hat Khali keinen Parkplatz gefunden. Da kann man schon mal austicken. Wer kennt das nicht? Einfach mal einen Polizisten erschießen, einfach mal den Kopf klar kriegen und in eine Menschenmenge fahren, wenn einfach keine Parklücke zu finden ist.

Ich fasse mal zusammen: bei einem Moslem, der lebt wie ein Moslem, aussieht wie ein Moslem, tötet wie ein Moslem, sind wir uns nicht sicher, ob er in moslemischen Motiven getötet hat, aber bei einem Fetzen anonymen Papiers glauben wir alles. Sofort. Das muß eine 14jährige geschrieben haben.

Auch dieses zwischen den Zeilen transportierte Selbstmitleid wird nicht näher kommentiert.

Natürlich hinterfragt der Stern auch nicht, warum die Hello-Kitty-Moslemin zwar einen Sack namens Hidschab trägt, aber den Inhalt des Korans nicht befolgen will. Also die Tötungsaufforderungen. Und warum Sure 2:2 genau das eigentlich ausschließt, daß man sich die Rosinen aus dem Koran pickt.

Eeegal.

Anderes Thema: wie kamen die bösen Pegida-Leute eigentlich auf den Titel „Lügenpresse“?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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