Distanzieren Sie sich doch mal

Irgendein anonymisierter Wohlstandsbalg der Linken trug auf einem Parteitreffen ein T-Shirt mit dem RAF-Logo. Also jenen selbstverliebten Hackfressen, die anfänglich eine politische Meinung hatten und sich danach nur noch um ihren eigenen Kosmos kümmerten. Wie Terroristen halt so sind.

Ui. Und da hat man dem Basti S. aber mal anständig … also … so ‚was von … Geschichtsunterricht gegeben.

„Kleidung ist für mich Ausdruck meiner Individualität“, sagte er am Rande der Versammlung.

Nee, is‘ klar, Basti. Hakenkreuze sind ähnlich scheiße, aber auch nur Ausdruck dämlicher Individualität.

Nun ist der Umstand schon bescheuert genug. Aber Daniel Tietze (39), Linke-Fraktionschef in der BVV, konnte das noch toppen:

„Ich habe den jungen Mann gleich angesprochen, er ist in Tränen ausgebrochen, hat sich entschuldigt und von seiner Dummheit distanziert. Das war eine Unbedarftheit. Er hat sofort anstandslos einen Pullover übergezogen.“

Daß der Individualist geflennt hat und „unbedarft“ war – eine Musterentschuldigung für zukünftige Bomberjacken-Glatzen-Deppen – geschenkt.

Highlight für mich Zeitgeist-Hasser ist allerdings das Novum, man könne sich jetzt von seiner eigenen „Dummheit distanzieren“. Wie geil.

Und dann?

„Du, ich distanziere mich von meiner Dummheit!“ Zack! Schlau.

Oder wie?

(Quelle: B.Z. online, Zitate aus diesem Text der B.Z.)

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